Kategorie: Gedankenchaos

frühmorgens

Noch ist alles ruhig im Außen. Die Wohnung ist aufgeräumt, die Kaffeemaschine entkalkt, die Kübel auf der Terrasse in Frühlingsposition gestellt – gefegt ist auch! Bettwäsche hängt an der Leine. Alles sieht harmonisch ordentlich aus – kein Chaos, alles schick. Außen!

Innen, in mir drin rumort es. Dabei heißt es doch, dass das Innere das Äußere spiegelt. In dieser Beziehung ist der Spiegel blind, kann nicht genau hingucken oder hat ne Menge Schminke. Alles sieht perfekt aus!

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Mein Leseverhalten hat sich verändert, Sachbuchlesen, Wissen ansammeln, verstehen wollen warum was so ist, wie es ist. Niemand hat mir erzählt, dass meine Behandlung so anstrengend ist. Dabei ist noch gar nicht viel geschehen — die Psychologin war zur Vorstellung zwanzig Minuten hier. Sehr intensive Minuten! Zum Schluss haben wir zusammen gelacht. 

Gerald Hüther lese ich und Dr. Christine Preißmann, das Buch von Axel Brauns Buntschatten und Fledermäuse habe ich verloren oder auch nur verlegt…

Vorhin, auf dem Weg in die Weinberge habe ich gefroren, nach der halben Strecke bin ich umgekehrt und dann wurde es hell.

lass die Sonne in dein Herz

Es ist nicht mein Lied und den Text weiß ich auch nicht so richtig, aber die Botschaft ist doch die vom Frühling. Sonne pur und die Welt sieht ganz anders aus.

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Es läuft im StäB, aber ich bin immer noch unruhig und gestresst. Ich würde zu viel aber sagen! Diese Menschen – nicht jeden mag ich – diese Menschen, ich weiß, dass sie mir helfen möchten, aber ich kenne sie (noch) nicht! Außerdem kommen sie irgendwann im Laufe des Vormittags. Ich kann nicht planen, ist doch der Vormittag die einzige Zeit, in der ich all meine Besorgungen erledigen kann.

Gestern habe ich deswegen die Autismus Problematik angesprochen. Mir schien, sie wollten mich darauf reduzieren, dass ich wegen der Pflege der Junioren überlastet bin. Das auch, natürlich. 

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Tut mir leid. Reihenweise entfolgen Leser dies Blog. Kann ich verstehen – ist wenig erbaulich im Moment. Ich finde das dennoch schade – kaum hat man ein Thema, das ein Stigma hat, wenden sich Menschen ab.

einundzwanzig drei

Heute ist Welt-Down-Syndrom-Tag! Ein Tag, der sensibilisieren soll, dass Menschen – egal, ob behindert oder nicht – so genommen werden sollen, wie sie sind. Was ist überhaupt behindert? Menschen werden daran gehindert, teilzuhaben am Leben.

Menschen mit Down-Syndrom fallen, neben rollstuhlnutzenden Menschen im Alltag eher auf, als ‚normale‘ – oh je, wie schreibe ich das bloß? – kognitiv und anderweitig eingeschränkte Menschen. Auch eine psychische Erkrankung (be)hindert am öffentlichen Leben.

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Fortsetzung folgt …

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