Kategorie: Gedankenchaos

Steine fallen

Bis auf die Tatsache, dass meine Lunge pfeift und ich unter einer massiven Angststörung leide, bin ich pumperlherzgesund. Sicherlich habe ich den Gendefekt mit dem L-QT-Syndrom, aber nicht sehr ausgeprägt – sagt der Kardiologe. Mein Herzstolpern kommt jedenfalls nicht daher und die Angst ein Herzinfarktrisiko, wie meine Geschwister zu haben, wäre vernachlässigbar.

Habt ihr diesen Stein plumpsen hören? Den größeren, wegen der Angst, den habe ich im Auge…

menime

Hatte ich tatsächlich schon einmal die Überschrift, und ist noch nicht einmal von mir. Ist ein (alter) Spruch vom Töchting, als sie noch nicht so gut sprechen konnte und heißt: Mag nicht mehr!

Mich nervt gerade ein bisschen mehr, als es das sonst sowieso schon tut. Ich baue mir meinen Weg zu. Mit einer Menge aber – schreibt man das jetzt groß oder klein? Rein rechtschreibtechnisch gesehen? Nicht, dass es ein philosophisches Problem wäre? Denn die Aber mache ich mir selber. So, wie ich mir so vieles selber mache und in den Weg lege. Vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit einem wunderbaren Mann. Eins auf Augenhöhe und eins, das mich herausgefordert hat. Währenddessen war ich sehr lebendig und kam mir tatsächlich auch schön vor. Heute hatte ich ein Gespräch bei der Bank.

Ach, ich mag nicht mehr jammern. Mag nicht klagen. Mag die Sonne genießen, die durch die ungeputzten Fenster ins Haus scheint. Mag an die Geburtstage der Junioren denken und an den baldigen Bandauftritt! Dann möchte ich diesen Mann wieder sehen. Nee, denkt nicht weiter – er ist viel zu jung und mich interessiert auch nur sein wacher Geist und, dass er Schwung in mein eingerostetes Hirn bringt…

By the way: Kann mir jemand – das kann er nämlich nicht – kann mir jemand ein internetfähiges, leicht bedienbares Radio mit CD-Deck für die Junioren empfehlen? 

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stille Musik

Heute rette ich die Welt und noch ganz viel mehr und meine Träume hole ich mir auch. Lass Gerda tanzen. Erinnern tut weh und dann blühn Blumen an der Kummerwand. Das Licht hinter den Schranken ist ein Regenbogen. Zusammen sind wir nicht allein, aber das mit der Insel müssen wir noch lernen. Doch am Abend siehst du Zaubervögel, spürst die Angst und am Horizont wirst du ein Andrer sein.

Klaus Hoffmann begleitet mich durch den Vormittag. Ich geh auf den vereinten Straßen…

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