Gedanken, Kuddelmuddel

Wer keine hat

Probleme, meine ich!

Na, da brauche ich mir keine Gedanken zu machen – ich brauche mir auch keine zu backen, kommt alles, wie‘s kommt. Ganz von alleine! Aber das geht niemanden was an. Die Junioren sind zufrieden, die Sterne hängen nicht nur am realen Himmel, die Engel singen und die erste Charge Gutsle ist gebacken.  Zum Teil auch schon vernascht – von Helferlein & Co. Ich backe nicht so gerne, bei mir muss es schnell gehen – aber gut schmecken muss es trotzdem. Nicht so einfach! Wenn mich jemand beim Backmarathon begleiten täte, dann, ja dann würden sich die Bretter biegen…

Stattdessen gibt’s gekochte Eier zum Abendessen. Ohne Maggi! MamS hätte dran gedacht, ich habe es mal wieder vergessen. Hans hätte mir auch geraten, dass ich mich über ungebetene Gäste nicht ärgern sollte: „Bewirte sie königlich und mach ein nettes Gesicht!“, täte er sagen und dann hätte er den Ärger abprallen lassen. Ich freue mich übers Carstens Sprüche und Wiebkes Lachen – das ist tausendmal mehr wert, als jeder Blödmann oder -frau!

Es leuchtet, die Sportschau läuft im Fernseher. Carsten kommentiert. Wiebke hört Weihnachtslieder. Ich möchte lesen oder noch lieber kuscheln, überlege, ob ich nicht einen Glühwein trinke? 

Warum eigentlich das Bild vom Pflaster? Weil, wenn man etwas zudeckt, es nicht mehr gesehen wird. Ich wünsch euch einen guten Abend. ✨🌟✨💫⭐️

Wenn ihr wollt, könnt ihr uns gerne etwas in den Hut werfen!

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

8 Gedanken zu „Wer keine hat“

  1. mijonisreise sagt:

    Schwer zu lächeln, wenn alles dicke kommt. Es nicht zu tun, macht es aber noch schwerer …

    1. piri ulbrich sagt:

      Manchmal braucht man auch jemanden, um miteinander zu weinen. Unter all den Tränen ist dann leichter lachen.

      1. mijonisreise sagt:

        Stimmt. Gemeinsam lässt sich vieles einfacher ertragen.

        1. piri ulbrich sagt:

  2. kat. sagt:

    Es klingt schön was du schreibst.

    1. piri ulbrich sagt:

      Im Prinzip ist es auch schön, wenn ich nicht so traurig wäre. Nein – es ist gut, wie es ist!

  3. Paula sagt:

    Gutsle backen gehört inzwischen zu den Dingen, die ich weglassen muss für andere wichtige Dinge. die ich sonst nicht schaffen würde, aber ich habe ja auch keine Kinder mehr im Haus, geschweige denn Enkel.
    Den Nikolaus habe ich aber trotzdem gespielt mit einem roten Samtstrumpf vor der Wohnungstür meines Kindes. Inhalt: Glas rote Linsensuppe, Spunkys, saure Apfelringe, eine 2,- € Helmut Schmidt-Gedenkmünze und eine Pefferminz-Zuckerstange. Eine etwas alberne Mischung, die aber für große Freude gesorgt hat.

    1. piri ulbrich sagt:

      Was sind Spunkys?

      Das andere finde ich sehr individuell, wahrscheinlich dem Sohne sehr angemessen.

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