Sommer

Morgens, immer morgens kommst du,
bringst uns Glück.
Wie machst du das, mein Sommer,
wie schaffst du das?
Spinnweben im Haar,
Tautropfen im Gebüsch.
Stille über‘m Land
und ein lärmendes Radio.
Aufwachglück,
mit Sand in den Augen.
Durstiges Glück,
der erste Kaffee.
Und was bekommst du, Sommer
für all‘ deine Mühe?
Weiße Wolken am Mittag,
abends den Sternenhimmel.

© piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

Kategorien: Audio, Gedicht

11 Kommentare

  1. Wunderbares Gedicht und schönes Foto!!!

  2. Darf ich den Link zum Gedicht auf Mastodon teilen? (Ich tue das gerne auch mit Sichtbeschränkung, also nur für meinem Account folgende, das bedeutet, dann kann mein Beitrag mit dem Link zu dir nicht geteilt werden.)
    Wenn du nein sagst, ist es auch okay. Deshalb frage ich ja.

  3. So liest sie wenigstens eine Handvoll Menschen.

  4. Ah, da sind sie ja, die Rosen!
    So ein schönes Buld.

  5. endlich ist er da der sommer und du begrüßt ihn mit einem wunderschönen gedicht.

Copyright © 2026 voller worte – mit und ohne Innenfutter

Theme von Anders Norén↑ ↑

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.