Frage

Wann merken eigentlich alle, dass ich eigentlich gar nichts kann?
Wie sollen andere uns sehen?
Wie sehen uns andere?

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Es sind drei Fragen geworden – vielleicht nur rhetorische, aber sie geistern in meinem Kopf herum.

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

Kategorien: Fragen, Gedankenchaos

11 Kommentare

  1. Bleib einfach bei Dir – andere sind und ticken anders.

  2. Fragen: Wer sind die anderen? Wie sehe ich sie?

  3. Stimmst du mit mir überein, dass jeder Mensch etwas kann?
    Wie siehst du andere Menschen und ist das für diese Menschen bedeutsam?

  4. Es werden nie alle sehen, da du jede Menge Kompetenzen hast. Aber langfristig geht es doch nur um die Meinung derer, die einem wichtig sind, oder?

  5. Das du eigentlich gar nichts kannst, wird nie jemand merken. Denn du kannst eine ganze Menge.
    Wahrscheinlich nicht perfekt, dafür hast du allerdings eine breite Palette an Expertise.

    Wie andere euch sehen sollen, kannst nur du selbst entscheiden.

    Und wie sie euch sehen, kann dir eigentlich egal sein.
    Hauptsache, du bleibst dir selbst treu. Deine Junioren tun es ohnehin.

  6. Gedanken kommen und gehen.
    In einem Blog können sie notiert werden.
    Und manchmal fühlt es sich vielleicht auch so an, wie von Dir in der ersten Frage beschrieben.
    Dann darf das sein, bis man sprichwörtlich sich wieder grade macht und „weiter macht“.
    Denn eigentlich weißt Du das ja auch.
    Die beiden anderen Fragen stellen sich andere Menschen sicher auch.
    Hast Du Antworten darauf?
    Liebe Grüße durch den Mai im Aprilwettermodus.

  7. Die Frage die ich mir stelle ist, was man überhaupt können muss? Nichts. Und das Leben wird weitergehen. Wie andere uns sehen sollen oder uns sehen, ist völlig egal. Denn es wird immer jemanden geben, der sich anmasst, dass man dies und das nicht kann oder nicht perfekt ist. Ist das wirklich wichtig? Nein. Denn die anderen haben nicht deine Schuhe an!
    Letztendlich ist es wichtig, dass man mit sich selbst im reinen ist.

    • Leben muss man können – immer weitermachen und das eigene Leben leben, ohne das der anderen nicht zu vergessen.

  8. Du bist so viel. Du kannst so viel. Du bist (unter anderem) Mutter, Pflegerin, Hauswirtschafterin, Verwalterin, Anwältin, Psychologin, Lyrikerin, Kunstliebhaberin und Du hast eine Zauberzunge, wenn Du etwas vorliest. Manches musst Du können, obwohl Du glaubst, es nicht zu können. Weil es die Umstände erfordern. Manches strengt Dich mehr und anderes weniger an. Manches fällt Dir genauso so schwer, wie es Dir leicht fällt, wenn Dir die Worte zu einem Gedicht oder einer Erkenntnis zufliegen wie Kolibriküken.
    Liebe Grüße von Amélie

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