der dritte Beitrag

mit Weinglas auf der Terrasse

Warten auf die Perseiden!

22:12 Uhr – Wenn ich so auf der Terrasse sitze und in den Himmel schaue erfasst mich eine hochheilige Erhabenheit. Ich sehe zwar keine Sterne, doch kann ich die Unendlichkeit ahnen. In der Nachbarschaft feiern junge Menschen ein Freudenfest. Ich sitze im dunklen, nur das Display vom Tablet erleuchtet mein Gesicht und ich fühle mich als winziges Senfkorn. Aus einer anderen Ecke ertönt laute Schlagermusik. Diese stört mich mehr, als das Johlen. 
Auch hier im Dorf ist die Luftverschmutzung sichtbar. Wie muss das erst in der Stadt sein? Schade, dass ich keine einzige Sternschnuppe sehe – ich hätte einige Wünsche!

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

Kategorien: Allgemein, Gedanken, Kuddelmuddel

4 Kommentare

  1. Wunderbar, das halbvolle Glas und die volle Beschreibung des Augenblicks!
    Leider habe ich auch noch keine der Sternschnuppen gesehen…
    Schönen Sonntagsgruss,
    Brigitte

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