Kategorie: Gedanken

Dankeschön

Gerade heute habe ich ihn gebraucht. Diesen Engel im blauen Kleid und die dazugehörigen Zeilen. Danke Gaby, ganz arg herzlichen Dank!

Ansonsten möchte ich nichts erzählen, denn anscheinend muss man in diesem reichen Deutschland mehr als zusammenbrechen, um Hilfe zu bekommen. Es wird keine passwortgeschützen Beiträge mehr geben, ich kann mich nicht nackig machen – und bin im Moment nicht bereit dazu. Für psychosoziale Probleme gibt es auch unter Notfallnummern keine Lösungen. Ich kann gut verstehen, dass dies Leser*innen überfordert. Ganz im ernst – mich tut‘s das auch

absolut geil

Nicht mein normaler Sprachgebrauch, aber dass Demonstrationen gegen rechts wegen Überfüllung  – zum Beispiel in München – abgebrochen werden, das ist supergeil! 

Nachtrag um 16:40

Heute zwischen Gestern und Morgen

Wie Gestern und Morgen
sich mächtig vermischen!
Hier ein Stuhl – da ein Stuhl –
und wir immer dazwischen!
Liebliche Veilchen im März –
Nicht mehr.
Proletarier-Staat mit Herz –
Noch nicht.
Noch ist es nicht so weit.
Denn wir leben –
denn wir leben
in einer Übergangszeit –!

Geplappertes A – B – C
bei den alten Semestern.
Fraternité – Liberté –
ist das von gestern?
Festgefügtes Gebot?
Nicht mehr.
Flattert die Fahne rot?
Noch nicht.
Noch ist es nicht so weit.
Denn wir leben –
denn wir leben
in einer Übergangszeit –!

Antwort auf Fragen
wollen alle dir geben.
Du mußt es tragen: ungesichertes Leben.
Kreuz und rasselnder Ruhm –
Nicht mehr.
Befreiendes Menschentum –
Noch nicht.
Noch ist es nicht so weit.
Denn wir leben –
denn wir leben
in einer Übergangszeit –!

Theobald Tiger alias Kurt Tucholsky

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aufstehen, mitgehen, nicht wegsehen

An diesem Wochenende werden wieder viele Demonstrationen gegen rechts sein. Christian Streich, der Trainer vom FC. Freiburg sagt:

Wer jetzt nicht aufsteht, hat nichts verstanden!

„Es ist fünf Minuten vor zwölf. (….) Jeder in diesem Land ist dazu aufgerufen, aufzustehen und im Familienkreis, in der Arbeit oder sonst wo, sich ganz klar zu positionieren“, sagte Streich am Donnerstag auf die Frage, wie er die Rolle des Fußballs und seiner Fans beim Protest gegen Rechtsextremismus sehe. „Aufstehen, unmissverständlich, ganz klare Kante. Nichts anderes.“ 

Dienstag wird im nahen Städtchen demonstriert – ich bin zerrissen, es ist kalt, die Junioren frieren schnell, auch ist endlich wieder Bandprobe und ob ich eine Begleitung finde, weiß ich auch nicht, aber für mich ist das ein muss dorthin zu gehen. Hoffentlich schaffe ich das auch! Alleine kann ich nicht – schaffe ich zeitlich nicht. Ach menno, es ist blöd, das Wetter, die Umstände, die Nazis sowieso, die Kälte in der Gesellschaft und überhaupt … 

 

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