Ist das das Gegenteil von ängstlich?
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Dieser Tag war anders als geplant – ich wollte ihn planlos dahinplätschern lassen. Aber irgendwie kommt es immer anders. Die Pastorenfreundin ruft an, dass sie im Krankenhaus liegt. Unisono sagen die Junioren, dass wir sie dringend besuchen müssen. Mein Bruder kündigt an, dass er uns Mittwoch besuchen kommt und sich vorstellen kann mit uns in den Miniurlaub zu fahren. Die Auswahl obliegt mir. Ich, ich soll Urlaub buchen! Ich fahre gerne weg, aber buchen, entscheiden, alles abwägen, das möchte ich nicht – es stresst mich. Ich bin schon wieder im Zugzwang und alle anderen lehnen sich zurück.
Nix ist mit Langeweile für mich – hatte ich eigentlich was anderes erhofft? Ja, hatte ich.
Der Krankenhausbesuch war der bei einer alten Dame im Krankenzimmer. Olfaktorisch ein Erlebnis! Kommunikativ ziemlich einseitig und zudem sehr schweißtreibend. Ich weiß jetzt alles über … (ihr müsst es nicht wissen).
Ein Urlaubsquartier habe ich gefunden. Es scheint auch barrierefrei zu sein und nicht zu teuer. Nur erreiche ich dort niemanden. Kann bitte mal etwas glattgehen? Oder muss ich anders denken? Self-fulfilling prophecy?
Ich bin mehrfach durch meine Angst gegangen. Mutig, couragiert, tapfer – aber hilft mir das was? Bitte kein Lob dafür. Ich weiß um meine Leistung.