Kategorie: Gedankenchaos

neurodivergent

So KRASS unterschiedlich reagiert das Gehirn bei ADHS und Autismus | ARD Wissen – einfach nur kopiert:

Muss euch nicht interessieren, ist aber interessant.

Petra

Mein Name ist Petra: als weibliche Form von Peter bedeutet Petra ursprünglich soviel wie „die Felsenfeste“. Ein Name für starke Frauen, die Felsen in der Brandung sind.

Der Fels, auf den man bauen kann, die Zuverlässige, die Kämpferin, die Starke, die Zuverlässige, aber auch die Unerbittliche oder die Beharrliche. Sind Namen Omen oder Menetekel? Jedenfalls bin ich stark und ein bisschen glaube ich auch dran, dass jeder Mensch den Namen hat, der zu ihm passt. Ob der Name von Anfang an richtig war, oder ob man sich reingefuchst hat – auch in einen Namen, den man nicht mag, aber nun mal hat – keine Ahnung, ich bin mit meinem Namen zufrieden. 

Viele Leute sagen von mir; ich wäre stark. Sie sehen mich nur von außen. Sehen nicht die kleinen versteckten Dinge wie, dass ich aufstehe, wenn Wiebke morgens aufs Klo muss, auch wenn ich selbst lieber noch im Bett bleiben möchte.  Ansonsten kann es sein, dass des Töchting Bett nass ist und das ist noch mehr Arbeit. Also diszipliniert sein und das hat auch was mit Beharrlichkeit zu tun. 

Petra ist auch eine Stadt in Jordanien. Ein Sehnsuchtsort – ob ich ihn je erreiche? Eine ganze Stadt in den Fels gehauen und zudem auch noch so schön. Ich darf träumen! Der Kerle träumt noch, vom Halbfinale der Frauenfußball-EM. Es ist nämlich spät geworden, gestern Abend. Seine Kommentare während des Spiels waren legendär. Ich muss leider zugeben, ich habe sie geflissentlich überhört und meine Zeit abgesessen. Ihm war‘s ein Vergnügen.

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Schon wieder kuddelmuddelig und wenig strukturiert, vielleicht auch ein bisschen verkrustet (so kann man den Namen Petra nämlich auch auslegen).

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… und ihr? Seid ihr mir eurem Namen zufrieden?

warten

Ich warte. Seit einer Stunde warte ich auf einen Anruf. Jede Minute gucke ich auf die Uhr und es wird langsam aber sicher später. In der Zeit, in der ich warte, kann ich nichts tun außer warten. Und das macht mich kirre. Dabei weiß die Person, so hoffe ich doch wenigstens, um meine autistische Problematik und darum, dass ich selbst immer überpünktlich bin. 

Jemanden warten zu lassen, empfinde ich als unhöflich, eigentlich sogar als nicht wertschätzend und respektlos. Manchmal, so denke ich, soll ich wohl getestet werden, ob meiner Toleranzgrenze. 

Die meisten Menschen im Autismus-Spektrum kommen lieber zu früh als zu spät. Sie halten sich genau an klare Regeln …

Mein Zeitmanagement kommt total durcheinander.

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12:26 Uhr – Habe mich getraut dort anzurufen, es täte ihnen leid, aber heute kann dies Gespräch leider nicht stattfinden! Ich komme mir vor, wie ein Spielball. 

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