Behinderung, Kuddelmuddel

viel zu früh

Der Wecker klingelt viel zu früh um halb sechs! Ich war grade wieder eingeschlafen – heute Nacht musste ich Carsten 2mal umdrehen und Wiebke zurück ins Bett schieben. …und dann konnte ich nicht wieder einschlafen.

War halt wieder lustig, der Morgen!

Gleich geht’s auf die Straße, auf die Autobahn Richtung Norden – immer geradeaus, bis zum Rattenfänger. Ich freue mich auf meine Stadt!

Behinderung

out off

Wiebke liegt im Bett und hat eine jämmerliche Stimme: „Mir geht’s nicht gut! Hach!“ Okay, kann sie eben auch nicht spielen. Ganz im Vertrauen; mein Töchting hat nur keinen Bock auf Werkstatt!

Ich freue mich über jeden Kommentar und inzwischen auch über * – sind sie doch auch ein Zeichen, dass der Text gelesen wurde. Danke!

Behinderung

Krudes Gedankengekreise | eine Bitte

 Behinderte Menschen wollen einbezogen werden. Liebe Mitmenschen, drückt euch nicht davor, behinderte Menschen einzuladen, nur weil euch der Gedanke nicht behagt und ihr denkt, etwas falsch zu machen. Viel mehr falsch macht ihr, wenn ihr wegseht. Lasst behinderte Menschen am Leben teilhaben und zeigt euren Kindern, dass Behinderung nicht ansteckend ist. Wenn eure Kinder gucken und fragen, beantwortet die Fragen und wenn ihr es selber nicht könnt, kommt auf uns zu – wir antworten gerne. Zerrt eure Kinder nicht einfach weg, das tut weh – den Kindern und den behinderten Menschen, die es sehen!

Es hat mich sehr verletzt, wenn ich von Spiel- oder Müttertreffen ausgeschlossen wurde.  Das hat nicht nur mich isoliert. Ich wusste, dass meine Kinder anders sind/waren, aber sie sind so voller Liebe. Auch heute muss ich sie noch anlügen, um ihnen irgendetwas zu erzählen, warum sie nicht zu Partys eingeladen werden. Bitte seid euch bewusst, wie verletzend es für Menschen mit Behinderungen ist. Sagt Hallo und winkt zurück, wenn sie winken, lächelt und schaut nicht einfach weg. Solche kleinen Gesten geben das Gefühl ein Teil der Gemeinschaft und der Gesellschaft zu sein. Der ganzen Gesellschaft – wir sind mehr!

Nur weil jemand anders ist, bedeutet es nicht, dass er/sie weniger wert ist.

Mir wurden meine Junioren nicht geschenkt, weil ich irgendwie stärker als andere Mütter bin. Dass ich meine Kinder ver- und umsorge, macht mich auch nicht unfehlbar oder zu einem charakterlich besseren Menschen. Ich bin oft frustriert und habe schreckliche Angst. Ich bin einsam und weine viel. Ich kann oft nicht schlafen.

Viele Menschen unterschätzen, wie viel Zeit, Mühe und Geld es manchmal braucht, um Menschen mit Behinderungen ein normales Leben zu ermöglichen und ihnen die Mittel zu beschaffen, die sie brauchen, damit sie verstehen wie die Welt funktioniert. Und überall gibt es Politiker, Bürokraten usw., die Behindertenprogrammen das Geld kürzen, als wäre es gar nichts. Ihr als Außenstehende habt keine Vorstellung davon, wie allein und im Stich gelassen sich Familien mit Behinderten fühlen.

Bitte schaut euch um – und nicht weg!

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