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Wennˋs nicht flutscht, dann flutscht es nicht

Schon gestern habe ich überlegt, was ich schreiben soll und gestern ist mir schon nichts eingefallen, außer dieser Kopfschmerzengeschichte, die mich mit der chronischen Sinusitis sowieso den ganzen Winter plagt. Ist langweilig; genauso wie der Pickel auf der Nase, der aussieht, wie eine Hexenwarze…

Ich stecke mal wieder in einer Zwickmühle. Egal, was ich mache, alles ist grottig! Das Wetter ist es, weil es nicht richtig regnet und nicht richtig schneit – spazieren gehen ist abgesagt! Der momentane Roman ist es, weil ich nicht 10 Minuten am Stück lesen kann, denn einer der Junioren hat immer einen Wunsch. Verständliche Wünsche, richtig gute Wünsche, Wünsche, die keinen Aufschub dulden. Wenn Wiebke aufs Klo muss, dann ist das nötig. Wenn Carsten etwas trinken will, dann ist das sogar mehr als nötig, es ist wunderbar erfreulich – ich muss nicht bitten und betteln, dass er etwas trinkt, er will es aus freien Stücken und selbst. Wie kann ich da dickfellig sitzen bleiben und Romane lesen? Ich komme nur nicht wieder rein, ins Geschehen der verzwickten Geschichte!

Grottig ist das Licht am Himmel – da hilft nur: Eier kochen, duftendes Badewasser für die Herrschaften einlassen, Kerzen anzünden und auf dem Wohnzimmerteppich Picknick machen. Sonntaggrottentag muss nicht schlecht sein!

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Ist Alleinsein gleichzusetzten mit Einsamkeit?

Nein, ich finde nicht! Ich bin sehr gerne alleine, brauche diese Zeit auch als Asperger-Autistin, denn zu viele Menschen machen mich kirre. Ich werde unruhig und spüre den Drang weg zu laufen. Großveranstaltungen lassen mich leise werden, meine Sehnsucht nach dem vertrauten Zuhause wächst – ich ziehe mich in mein Innerstes zurück.

Ambivalent ist, dass ich dennoch unter Einsamkeit leide – auch wenn ich mich freiwillig einkokoniert habe. Dann bin ich dermaßen eingesponnen, dass ich den Anfangsfaden nicht finde und kein Gespräch eröffnen kann und auch von außen wird mich niemand erreichen können. Einsamkeit ist ein Panzer!

Allein sein ist ein Zustand – es ist niemand bei einem, man kann tun und lassen, was man will. Keinen stört es, man ist Herrin seiner selbst! Eigentlich  sehr schön, wenn es kein Dauerzustand und relativ leicht durch Gesellschaft zu ändern ist.

Einsam sein ist ein Gefühl – es ist niemand da, mit dem man reden kann. Alles, was man tut oder lässt, stört keinen und kein Mensch nimmt Anteil. Einsamkeit hinterlässt im Bauch eine klaffende Leere; ein schwarzes Loch, das jeden noch so positiven Gedanken frisst – man hat ja sowieso niemanden, der die Gedanken mit einem teilt. Einsamkeit zieht Einsamkeit an und nach sich, die Selbstbemitleidung wächst – das schwarze Bauchloch frisst alles auf!

Kuddelmuddelunausgegorenes

P.S.: in England gibt es seit kurzem ein Ministerium gegen Einsamkeit.

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Nun denn

Manchmal heißt es: eigentlich sollte ich und manchmal heißt es: ich mache einfach! So habe ich es heute vor – obwohl, obwohl es draußen graugrauhellgrauweiß ist. Was soll ich in der Kälte? Die kriecht sowieso bloß in sämtliche Körperritzen und dann werde ich womöglich krank!

Nee, nö, ich glaube ich mag nicht – oder?


So, jetzt war ich doch eine Runde Weinbergschleichen – nur ist es justament dringend nötig, dass ich etwas warmes vorzugsweise eine warme Suppe in den Magen bekomme. Erbsensuppe ist was ganz feines – lecker!

Ca. 250gr Tiefkühlerbsen, 200ml Gemüsebrühe, ein Schuss Sahne – alles zusammen heiß werden lassen, kurz köcheln, mit dem Kartoffelstampfer klein drücken, Parmesan drüber raspeln, diesen unterheben, eventuell mit Gewürzen abschmecken und sich dann nicht den Mund verbrennen!

 

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