Kuddelmuddel

Nein danke

Diese Überschrift steht schon eine halbe Stunde auf dem Tablett – ich überlege! „Nein danke,“ möchte ich sagen zu meinen Bauchschmerzen „ich brauche euch nicht!“ Aber wenn ich mir Carstens Beine anschaue, dann weiß ich ganz genau, woher mein Angstweh kommt.

Nein danke, werde ich nicht zu dem Strohhalm sagen, der sich als neues Medikament gegen Muskelverspannung herausgestellt hat. Der Kerle ist lockerer geworden.

Nein danke, sage ich nicht zum neuerlichen Versuch mit Cannabis für die Junioren. Beider Rückenschmerzen sind zeitweise höllisch und da ist mir der Suchtfaktor (der ja vernachlässigt werden kann) total egal.

Nein danke, habe ich gestern zu einer Helferin gesagt, die unser Leben umkrempeln will.

Nein danke muss ich leider zu meinen feinen Sommersandaletten sagen, sie sind gerade nicht fußkompatibel…

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

3 Gedanken zu „Nein danke“

  1. Sonja sagt:

    Schade.
    Sommersandaletten kann man so schön hinwegschleudern…Schönes Wort eigentlich…Keine und keiner, der Euch noch nicht kennt, rechnet mit einer solch starken Person…kurzhaarig und wissend, was sie will…

  2. isa sagt:

    Cannabis hilft nicht nur gegen die Spastik, es macht hungrig 🙂 Ist bei Carsten nicht verkehrt.

  3. Paula sagt:

    Sehr gute Idee mit dem Cannabis! “Suchtfaktor”? Unsinn, Cannabis macht nicht süchtig. Und ein konsequentes “Nein Danke” ist sehr gut, wenn Du Dir sicher bist.

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