Behinderung, Familie, Junioren

Mäuschen sein

Bei einem Teilhabegespräch mit dem Kerle Mäuschen spielen, zeigt einiges auf – sowohl für den Kerle, das Mäuschen und den Gesprächsführer.

Ohne überheblich zu sein, möchte ich sagen, dass ich meinem Sohn eine gute verständnisvolle Sprache mitgegeben habe. Manch Mensch kann oder will ihn (den Kerle) sowohl akustisch, als auch kognitiv nicht folgen. Das liegt aber dann daran, dass sich bestimmte Personen nicht in dessen Lage hineinversetzen können oder wollen.

Dieses Gespräch heute war auf Augenhöhe, sehr konstruktiv, effektiv und obendrein noch dazu unterhaltsam. Dabei war ich eigentlich nur Zuhörerin.

* ich tät‘ euch ja gerne mal ein Foto von dem Kerle zeigen, aber das darf ich nicht: „Ich bin doch keine Zirkusclown!“, meint er.

Veröffentlicht von piri

✨ In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ✨ Hier gibt es die Möglichkeit etwas in den, wenn auch nur virtuellen Hut zu werfen. Herzlichen Dank!

8 Gedanken zu „Mäuschen sein“

  1. Sonja sagt:

    Das hört sich klasse an!
    Foto hätte ich gerne gesehen, doch sein Wille erlaubt es nicht, was ich verstehe.

    1. piri sagt:

      Das ist klasse!

  2. andrea sagt:

    Ich freue mich über diesen Eintrag, da schwingt – vorsichtig – ja auch Stolz mit. Zurecht. Es ist gut, sich das zuzugestehen. (Sprech ich – auch? – aus eigener Erfahrung)

    Liebe Grüße, Andrea

    1. piri sagt:

      Na klar bin ich stolz – der Kerle hat einen großen Wortschatz und kann sich gut unterhalten. Und wenn manche Menschen denken, dass behinderte Menschen nur weil sie eine seltsame Stimme haben, sich nicht klug unterhalten können, dann sind diese Menschen dumm.

      1. Gerel sagt:

        Ja, das denke ich auch!

  3. Gudrun sagt:

    Sie klingen nicht überheblich, deine Worte zur Sprache. Das ist etwas, auf was du stolz sein kannst. Ich weiß, dass es viel Mühe macht und viel Einfühlungsvermögen. Schreib ruhig darüber, weil es anderen hilft. Mit deinen Tipps um Umgang mit autistischen Kindern hast du mir auch sehr geholfen. Weißt du noch?

    1. piri sagt:

      Ich weiß. Ich weiß, ich sollte öfter mal an mich selber glauben.

  4. Rosa sagt:

    Finde ich gut!

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