Gedicht

Komm Papa

Komm, Papa, komm und deck mich zu, sag mir Gute Nacht, ich find keine Ruh!
Erzähl mir noch weiter vom Einhorn und Mond, verrate mir, wer im Himmel dort oben wohl wohnt.
Du kennst doch die Leute, bist selber schon dort, weißt wie man Sterne anknipst und Wolken verdreht, dass es regnet und schneit…
Komm Papa, komm gib mir nen Kuss, dann motz ich auch nicht mehr und mach endlich Schluss.

Gute Nacht lieber Papa – schlaf gut und träum süß.

© petra ulbrich

Veröffentlicht von piri

✨ In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ✨ Hier gibt es die Möglichkeit etwas in den, wenn auch nur virtuellen Hut zu werfen. Herzlichen Dank!

4 Gedanken zu „Komm Papa“

  1. Georg sagt:

    Danke! Du hast mit deinem schönen Gedicht einen Punkt bei mir getroffen, der weh tut, aber dieser Schmerz ist wohltuend und ein wenig weihnachtlich.

    1. piri sagt:

      Weh tun, möchte ich niemanden. Aber es freut mich, dass mein Gedicht wohltuend ist – das hat nämlich noch niemand gesagt.

  2. Elena sagt:

    Berührend; schön.
    Danke.

    GLG E.

    1. piri sagt:

      Gerne und Dankeschön!

Kommentare sind geschlossen.