Komm, Papa, komm und deck mich zu, sag mir Gute Nacht, ich find keine Ruh!
Erzähl mir noch weiter vom Einhorn und Mond, verrate mir, wer im Himmel dort oben wohl wohnt.
Du kennst doch die Leute, bist selber schon dort, weißt wie man Sterne anknipst und Wolken verdreht, dass es regnet und schneit…
Komm Papa, komm gib mir nen Kuss, dann motz ich auch nicht mehr und mach endlich Schluss.
Gute Nacht lieber Papa – schlaf gut und träum süß.
Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein.
In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.
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19. Dezember 2022 8:27 — 08:27
Danke! Du hast mit deinem schönen Gedicht einen Punkt bei mir getroffen, der weh tut, aber dieser Schmerz ist wohltuend und ein wenig weihnachtlich.
19. Dezember 2022 9:24 — 09:24
Weh tun, möchte ich niemanden. Aber es freut mich, dass mein Gedicht wohltuend ist – das hat nämlich noch niemand gesagt.
19. Dezember 2022 18:46 — 18:46
Berührend; schön.
Danke.
GLG E.
19. Dezember 2022 19:18 — 19:18
Gerne und Dankeschön!