Gedanken, Kuddelmuddel, Musik

eigentlich sollte ich singen

Es gibt Lieder, die fröhlich klingen und dennoch traurig sind. Heute morgen habe ich gesungen. Ein gutes Morgenlied, das ich als angehende Erzieherin gelernt habe – so lange habe ich es nicht mehr gesungen. Wird Zeit, dass es wieder passiert! Denn, wenn ich singe, dann geht’s mir gut. Auch wenn es vielleicht fröhliche Lieder mit traurigen (eigenen) Texten sind.

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Halb zwölf: Noch ein Morgenlied!

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

8 Gedanken zu „eigentlich sollte ich singen“

  1. isa sagt:

    Ja, singen ist sehr heilsam, stärkt das Immunsystem und die Psyche. Die eigene Trauer, Ängste und Ärger, aber auch die Weisheiten, die einen dabei bewusst werden, in Verse zu verpacken und sie zu singen ist ein hilfreiches Mittel. Für alles findet man dabei Worte. Gerald Hüther sagte einmal: “Versuchen Sie mal mit einem vollgefüllten Brustkorb und mit erhobenem Haupt (was Sie ja alles machen müssen beim Singen) versuchen Sie da mal Angst zu haben. Das geht gar nicht. Wie heißt denn das Morgenlied das du als angehende Erzieherin gelernt hast?

    1. piri ulbrich sagt:

      Wenn der Tag erwacht
      und die Sonne lacht,
      steh ich auf mit frohem Sinn,
      dann zieh ich mich an und dann geht es gleich
      in den Kindergarten hin.

      Lalalalala…

      Kasper ist schon da,
      er ruft tralala,
      Seppel lacht uns
      fröhlich an,
      und dann malen wir
      und dann basteln wir,
      jeder zeigt,
      was er schon kann.

      Lalalalala…

      Nun kommt schnell herbei,
      wir wolln eins-zwei-drei
      uns flink im Kreise drehn,
      ist die Spielzeit aus,
      gehen wir nach Haus,
      morgen wird’s noch mal so schön.

      Lalalalala…

  2. gerda kazakou sagt:

    singen, das finde ich auch, hilft ungemein gegen niedergedrückte Stimmung und Selbstmitleid. Ich glaube tatsächlich, dass singende Menschen glücklicher sind, WEIL sie singen (und nicht singen, weil sie glücklich sind).

    1. piri ulbrich sagt:

      Nicht singen, weil sie glücklich sind! Hab ich noch nie. Ich singe auch traurige Lieder und fühle mich dabei gut. Ich singe noch nicht genug, aber immerhin singe ich wieder!

  3. Paula sagt:

    Na prima, singen heilt, selbst wenn man – und gerade wenn – die Lieder traurig sind und man vielleicht sogar dabei weinen muss. Keep on singing!

    1. piri ulbrich sagt:

      man darf mich nur nicht singen hören … 🙂

  4. alicemakeachoice sagt:

    Mein Grundschullehrer hat immer gesagt” wo man singt, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen haben keine Lieder ” und dann ergänzte er jedes Mal “Böse Menschen haben ein Klavier”… Ich denke, er hatte einen untalentierten Nachbarn.

    1. piri ulbrich sagt:

      … und vielleicht kein eigenes Klavier!

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