Gedicht

nenn es verdichtetes

… oder Grenzen

Grenzen hat jeder Mensch, man kann sie verschieben
Ich habe meine verschoben
So hoch wie du fliegen kannst, so abgrundtief kannst du fallen

Was bedeuten Grenzen
Wir sind da
Warum mache ich das
Wenn ich Angst habe, dann denke ich in erster Linie an mich und dann sofort an die Kinder

Der Absturz hat meinen Blick verändert
Was bedeutet Leben überhaupt
Trotzdem hat man Angst

In letzter Sekunde den Fallschirm öffnen
Lebensfreude, auch voller Gefahren
Auf das Leben

Wichtig ist für mich, dass das geht
Auf die Füße fallen, auch wenn es schmerzt
Kein vermeidbares Risiko eingehen

Ganz ohne Adrenalinkick geht es doch nicht

© petra ulbrich

Alltag, Bücher, Familie, Gedankenchaos, Gedicht

Autismus, ADHS und ein Behördengespräch


Eine sehr komplexe Geschichte. Sowohl für mich nicht leicht, aber auch für die Gesprächspartner*innen. 

Als Autistin brauche ich es sehr präzise und nachvollziehbar. Als jemand mit ADHS springe ich manches Mal vom Hölzchen aufs Stöckchen und wieder zurück und habe dann vielleicht das eigentliche Thema aus den Augen verloren und eine andere Baustelle gefunden. 

Wir hatten heute Vormittag so ein Gespräch. Es war mehr als kompliziert, weil wir als Familie auch diesmal ein absolutes Novum sind.

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Außerdem ein Hinweis – ein Gedicht über die Angst – so hät‘ ich es auch gerne ausgedrückt!