Gedanken, Junioren, Kuddelmuddel

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Das Adjektiv anonym bedeutet im Allgemeinen „ungenannt“ bzw. „ohne Namensnennung“. Wer anonym auftritt, kann oder möchte nicht erkannt werden bzw. seine Identität nicht preisgeben.

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Manchmal möchte ich sehr unsichtbar sein oder wenigstens nur anonym. Doch das widerstrebt mir. Wenn schon, denn schon, dann mit offenen Karten spielen! Ich mag kein Poker, kann eh kein solches Face deuten…

„Wer sich versteckt und aus dem Hinterhalt schießt, der ist ganz schön feige!“ Der Kerle hat’s mal wieder auf den Punkt gebracht. 

Asperger Syndrom, Gedanken

eigentlich nicht

Eigentlich wollte ich ja heute gar nichts mehr schreiben – es ist viel zu heiß und mein Töchting kommt aus ihrem Zimmer nicht raus. Sie zieht sich zurück. Sie kann das. Sie macht das, was sie will. Macht ihr Ding, ohne Rücksicht auf andere nehmen zu müssen. Heute ist Sonntag, da kann sie das. Da braucht sie keine Kompromisse machen. Ich beneide sie darum.

Ich stecke in einem Meltdown – noch immer, und das seit mindestens zwei Tagen. Nicht leicht für mich. Nicht leicht für meine Mitmenschen. Sogar äußerst doof für meine Mitmenschen, denn sie bekommen es ab – meine Ausbrüche. Es sind zwar keine Wutausbrüche, wie bei autistischen Kindern. Aber schön ist das gewiss dennoch nicht. Für alle nicht. Mein Adrenalinspiegel geht in die Höhe, der Stresspegel steigt und ich könnte innerlich platzen.

Freitag ist etwas passiert, das mich überfordert hat. Ich habe mich ausgenutzt gefühlt. Was war, tut nicht zur Sache. Nur, dass viel zu viel auf mich eingestürmt ist. Etwas entladen hat es sich gestern. Eine sehr liebe Person hat es zu spüren bekommen. Mir tut das sehr leid, nützt aber nichts. Noch heute bebe ich innerlich. Jetzt auch, wegen der berechtigten Kritik. Wenn ich nicht einen Freiraum für mich finde, dann wird’s schlimm.

An meinen Kindern, seid gewiss, werde ich nichts abladen. Ich brauche Zeit zur Ruhe zu kommen, runterzufahren und ich brauche verständnisvolle Menschen an meiner Seite. Aber, wie soll das gehen, wenn ich jeden vor den Kopf stoße. Dass ich mich zusammenreißen soll, weiß ich selber, nur ist das ein weiterer Overload

Was war zuerst da: Das Huhn oder das Ei?

Einsamkeit, Gedanken

aus Anlass

Ich erinnere mich an sie – die, die mit Stress umgehen und schwere Lasten tragen kann. Sie lächelt, obwohl ihr nach weinen ist und sie singt auch, wenn ihr nach weinen ist. Sie weint, wenn sie glücklich ist und lacht, wenn sie Angst hat. Nach außen – was innen ist, geht niemanden etwas an. Ihre Liebe ist bedingungslos.

Es gibt nur eine Sache, die an ihr falsch ist. Sie vergisst was sie wert ist!

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Werbung stört mich überhaupt und leider nervt mich die Werbung in anderen Blogs doch sehr!

Behinderung, Gedanken

es wird Zeit

Zeit, wieder ein bisschen Tiefgang in das Blog zu bringen. Nicht nur alltägliches Alltagsleben. Auch das ist wichtig – es ist ja schließlich unser Leben und mehr als eins ist ungewiss.

Nur ist dieser Tiefgang, den ich erzählen kann, zu tief. Viel zu tief für ein bisschen Blog. Außerdem viel zu privat!

Was bleibt? Smalltalk? Mich aufregen über Menschen, die uns ignorant und feindlich gegenüber stehen? Darüber schreiben, dass Helfer:innen – so sehr ich sie schätze und brauche – manche Aktion, die der Kerle und das Töchting liebt, boykottiert, weil diese aus verschiedensten Gründen nicht machbar ist. Die aktuellen Temperaturen lassen manches gar nicht zu. Zoobesuch bei über 30 C oder auf eine Gartenschau bei dieser Hitze, geht einfach nicht. Freibad ist auch nicht drin – das Wasser ist zu kalt und richtig auf der Wiese liegen, ist für die körperbehinderten Junioren nicht möglich. Inklusion ist tatsächlich manchmal nur ein Wort…