Autor: piri

Kommentare unterliegen meiner Zustimmung! Alles was mich triggert, und das ist meine Entscheidung (auch wenn sich einige dann gekränkt fühlen), wird nicht freigeschaltet. ❤️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

Frage

Welche Superkraft hättest du gerne?

Carsten hat mich das gefragt. Nicht so, ein bisschen anders, verklausuliert und in einem ganz anderem Kontext. Er meinte Superman, Batman und andere Superhelden! Er wollte nicht laufen können, oderRomane schreiben, eher Rennfahrer sein, oder ins Weltall fliegen und dort neue Planeten entdecken. 

Meine Superkraft wäre gar nichts Spektakuläres wie fliegen oder Gedanken lesen.

Ich würde erkennen und wirklich glauben können, dass die Menschen um mich herum mich mögen. Und ich würde mich selbst mögen. Ich könnte ehrlich sagen, wie gern ich jemanden habe – oder auch, wenn mir jemand weniger nahesteht –, ohne Angst zu haben, den anderen zu verletzen oder etwas falsch zu machen. Einfach offen, wertschätzend und ohne diese ständige Unsicherheit.

verstecken

Vielleicht
verstecke ich mich,
nicht um allein zu sein.
Sondern weil ich hoffe,
dass jemand sich die Zeit nimmt,
mich zu finden –
so, wie ich bin.

© petra ulbrich

Einsamkeit

Es gibt eine Einsamkeit, die entsteht, obwohl man so selten allein ist. Oder gerade deswegen!

Mein Alltag dreht sich rund um Pflege, Termine und Verantwortung für zwei schwerstmehrfach behinderte Junioren – und dabei verliere ich mich selbst oft aus dem Blick. Ich trage mit meiner großen Liebe zwei Junioren durchs Leben und denke nur im Verborgenen still an meine Traurig- und Einsamkeit.

Liebe ist manchmal schwer!

Trotzdem stehe ich jeden Morgen immer wieder auf, pflege, ver- und umsorge den Kerle und das Töchting und kämpfe für sie. Dieser Mut, diese Kraftanstrengung – ich weiß darum – wird mit Liebe vergolten. Aber an manchen Tagen bin ich dennoch traurig und allein.

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