voller worte

Letztens gab es ein Feature im Radio bei SWR2Paul Lincke.
Letztens hatte ich auch erzählt, dass ich keine Musicals mag. Tja, ich bin halt auch lernfähig.

hach

Putzen kann sehr meditativ sein. Besonders dann, wenn man, wie ich im Moment, mal wieder in tiefste Melancholie verfallen will. Da kann ich meinen Gedanken nachhängen, möchte wieder einmal neunzig Zentimeter groß sein und den flackernden Kerzen näher als den Gesichtern der Erwachsenen sein. Möchte einmal noch 10kg leicht sein und in die Luft gewirbelt werden, um dann sicher und geborgen in den starken Armen meines Vaters aufgefangen zu werden. Möchte mich fallen lassen und wissen, dass immer jemand da ist, der mich wieder aufrichtet. Möchte einmal noch an die Hand genommen werden und mit meinen zierlichen Fäusten den kleinen Finger der Oma umfassen, der mir zum Festhalten vollkommen reicht. Möchte einmal noch unterm Tisch sitzen, unterm großen Esstisch meiner Großeltern, und von dort aus Fernsehgucken, auch wenn die Erwachsenen es nicht gerne sehen. Möchte einmal noch bei Familienfesten die Schönste sein, mit Schleifchen im Haar und schwarzen Lackschuhen. Möchte einmal noch den allerersten Kuss bekommen und dabei die Unschuld verlieren. Möchte einmal noch…

Vergangenheit! Möchte mir jedoch bewusst sein, dass jede Minute, jede Stunde, jeder Tag einmalig ist und wir die Zeit nicht zurückdrehen können. – Möchte jetzt leben, ohne zu grübeln.

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keine Frage heute

Manche Menschen sagen, ich sei ein Bählamm.
Manche … eine harte Nuss.
Manche … unbelehrbar.
Manche … wunderbar.
Manche … mögen mich einfach, wie ich bin oder lassen es eben bleiben.

Alles ist okay!

drauf klicken macht groß

Manch einer fällt auf die Schnauze  Nase – ich falle über eine Gehwegplatte aufs Auge. So mache ich Boxern Konkurrenz!

Sehr liebevoll bin ich umsorgt worden, der Schädel brummt noch nicht. Um es mit Wiebkes Worten zu sagen: „Aber bald!“

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