Kurgeschichten

In mir schlummert eine russische Seele, zumindest eine melancholische!

Hier ist ein Patient, ein russischer Arzt, der wunderbar singt und dazu Klavier spielt – seine Lieder berühren mich, auch wenn ich die Texte nicht verstehe. Ich sehe die Taiga vor meinem inneren Auge, die Weite, die Tundra und den Kaukasus, spüre die Wehmut und bin wieder gefangen in meinen Gefühlen. Ist es gut? Ist es schlecht? Es ist, wie es ist!

Mein psychischer Zustand gleicht dem einer Achterbahnfahrt, auch deswegen, weil Wiebke blockt und ich aus der Entfernung nichts machen kann – mein Mutterherz blutet, mein schlechtes Gewissen schreit …

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

3 Gedanken zu „Kurgeschichten“

  1. Auch wenn es hartherzig klingen mag: Lass es schreien! Du reibst dich jeden Tag jeden Jahres für deine Kinder auf und jetzt bist einmal DU für einen Moment an der Reihe. Du hilfst deinen Kindern am meisten damit, indem du versuchst, für DICH das Beste aus deinem Aufenthalt herauszuholen. Denn das schafft neue Kräfte für den Alltag.

    Ich weiß, es ist schwer, das so zu sehen. Aber manchmal geht es eben nicht anders.

    Lass dich nicht unterkriegen!

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