Zeitlupe

Nachdem ich morgens gut funktioniert hatte. Die Junioren versorgt und beide auf dem Weg zur Werkstatt waren, bin ich im Zeitlupentempo zusammengebrochen; habe geweint, als ob jemand einen Schlauch angeschlossen hätte. Dann habe ich einen Arzt gerufen und dieser wollte mich ins Krankenhaus stecken.

Geht ja nicht, so hat er mich schachmatt und ruhig gespritzt. Noch 10 Tage, dann geht’s endlich zur Erholungskur!

Am Nachmittag und Abend war die Pastorenfreundin und eine Nachbarin zur Stelle – diese paar Tage schaffe ich jetzt auch noch mit Links.

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

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