Kuddelmuddel

zeichnen

Portrait aus dem GedächtnisDer Ostermontag war ein fauler Tag auf der Terrasse mit Zeichenstift in der Hand. Zum einen habe ich versucht meine Kinder zu porträtieren – beide sind nicht einverstanden mit der Veröffentlichung der, zugegeben schrägen Gesichtszeichnungen. Aber eine Blindzeichnung – Gerda hat mich auf die Idee gebracht – ich zeichnete so drauflos und als ich dann schaute, hat mich das Ergebnis erschreckt. Ich habe meinen Mann gezeichnet!

Veröffentlicht von piri

✨ In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ✨

7 Gedanken zu „zeichnen“

  1. gerda kazakou sagt:

    Wieso erschreckt? Sieht doch sehr lebendig aus. B-)

    1. piri ulbrich sagt:

      Mein Mann ist seit Nov. 2012 tot!

      1. gerda kazakou sagt:

        Liebe Piri, verzeih, das wusste ich nicht. Es scheint, er ist sehr lebendig in dir. Das kam mir aus der Zeichnung entgegen..

        1. piri ulbrich sagt:

          Alles gut – das konntest du nicht wissen!

  2. Ulli sagt:

    Dein Mann muss dir noch immer sehr nah sein! Deinen Schreck verstehe ich. Manchmal weiß ein Teil von uns mehr als wir selbst. Das habe ich mit meinen Bildern schon sehr oft erfahren und ja, manchmal war es auch für mich erschreckend, aber dann eben auch erhellend.
    Liebe Grüße
    Ulli

  3. Wechselweib sagt:

    Krass!

  4. Der Emil sagt:

    Ist es nicht so, daß die wichtigsten Erinnerungen ewig in uns Menschen lebendig bleiben — nicht nur die an Schrecken, sondern gerade solche an die wunderbaren, schönen Momente, an Menschen an unserer Seite?

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