Wellen

Trauer kommt in Wellen, Angst auch!

Ich muss etwas planen, die Geburtstagsfeier der Junioren,  und dafür muss ich mit mir fremden Menschen sprechen. Davor habe ich einen Wahnsinnsbammel. Atmen. Einatmen. Ausatmen. Dazwischen immer die Luft anhalten. Ausatmen nicht vergessen. Sich nicht von der Angst verrückt machen lassen. Der Körper braucht Sauerstoff, um denken zu können. Denken hilft. Gegen die Angst. Aber auch für die Angst! Einatmen. Ausatmen.

Meine Knie sind wacklig. Ich telefoniere. Spannung fällt. Wenn auch nur ein bisschen. Alles wird gut! Ich gehe durch die Angst und vergesse das Atmen nicht.

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

Kategorien: Gedanken

5 Kommentare

  1. Du wirst das alles so schaffen, wie du es dir erhoffst und erträumst.

    • Den ersten Termin hab ich schon mal geschafft. Es hat mir tatsächlich niemand den Kopf abgerissen. Aber ein großes Fest planen fordert mich sehr heraus.

  2. Ja, es sind Wellen zu vermerken, nix Konstantes zum Glück!

  3. Alles wird gut.
    Solche Wellen kenne ich. Bei mir ist es die Hitze, die sich in den Nacken krallt.

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