Gedanken, Kuddelmuddel

Was würdest du tun?

Fragezeichen

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?, stand auf einem Zettel am Baum. Von Kinderhand geschrieben und darunter war ein Bild von einer Kerze gemalt. Sehr verwundert bin ich weitergegangen. Dann sah ich noch einen Zettel! Was würdest du tun, wenn das Glück ganz nah wäre und du es nur greifen müsstest? Diesmal nicht von einem Kind geschrieben.

Die Zettel gehören zusammen, dachte ich mir und jetzt denke ich die Fragen aller Fragen – was würde ich tun? Was würdet ihr tun?

Ich freue mich über jeden Kommentar – sind sie doch ein Zeichen, dass der Text gelesen wurde. Danke!

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

9 Gedanken zu „Was würdest du tun?“

  1. mijonisreise sagt:

    Mhh … Schöne, spannende Frage …
    Dann muss ich mal drüber nachdenken …

  2. Der Emil sagt:

    Freier (und sicherer) leben.

    Würde ich das Glück überhaupt erkennen, und dann die Angst, es zu ergreifen, überwinden können?

  3. Paula sagt:

    Ich habe keine Angst und tue was ich riskieren, mir leisten und verwirklichen kann.

    Das Glück ist ein momentaner Zustand des Menschen, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen. Es ist immer ganz nah, man muss nur “das Richtige” fühlen können und tun.

    1. piri ulbrich sagt:

      Beneidenswert – keine Angst zu haben.

      1. Paula sagt:

        Wenn einem das zweitschlimmste, was einem passieren kann, schon passiert ist, braucht man keine Angst mehr zu haben.

        Die Angst vor dem Schlimmsten, was einem passieren kann (ein Kind zu verlieren, Angst vor der Zukunft) löst sich auf, wenn man im Moment, im Hier und Jetzt, an diesem Tag lebt und sich manchmal sagt “es ist wie es ist”. Das heißt ja nicht, dass man alles irgendwie auf sich zukommen lassen muss, dafür kann man ja seinen Verstand einsetzen und planen, Beschlüsse fassen, vorbereiten.

  4. Claudia Sperlich sagt:

    Wenn ich keine Angst hätte, würde ich den ganzen gräßlichen Papierkram, vor dem mir immer so graut, stets rechtzeitig machen.
    Und wenn ich das Glück ganz nah hätte und nur zugreifen müsste, täte ich es. Genau wie jetzt. Mein Glück, mein ganz großes Glück, finde ich in greifbarer Nähe. Einschränkung: Manchmal tue ich aus Unachtsamkeit und Faulheit was anderes als nach dem großen Glück zu greifen. Da bin ich kein Einzelfall.

  5. Agnes sagt:

    Es gibt ja verschiedene Arten von Angst.
    Ich habe Angst im Dunklen allein nach Hause zu gehen (ziemlich banal).
    Ich habe Angst davor, dass die Politiker uneinsichtig sind und es Krieg geben könnte.
    Ich habe Angst davor, wenn meine Kinder Enkelkinder krank werden oder vor mir sterben sollten (der Gedanke ist schlimmer für mich als alles andere)
    Ich habe Angst davor Demenz krank zu werden.
    Das fällt mir erst mal so spontan ein ohne weiter darüber nachzudenken.

  6. christine b sagt:

    ich muß nicht nachdenken, was ich tun würde, denn es wird nicht passieren, dass ich ganz angstfrei leben werde, ich kann auch die ängste genau benennen.
    angst vor der zukunft- wenn wir alt sind und alleine- weil die kinder weit weg wohnen. angst vor der zukunft, die die enkel erwartet. angst vor der derzeitigen blauschwarzen regierung in unserem land und wie das weitergehen wird. angst, dass die gute abeitsstelle unserer nun alleinerziehenden tochter bald von der derzeitigen politik wegrationalisiert wird.
    diese ängste finde ich “normal” und ich lebe damit.
    besser und lieber wäre mir allerdings ein leben ohne angst. ich denke, jeder hat so seine ängste. da kommt kaum einer drum rum.

  7. Ulli sagt:

    Wenn ich keine Angst hätte würde ich auf der Stelle meinen Job an den Nagel hängen und meine kleine Selbständigkeit gleich dazu und als Künstlerin leben.
    Und wenn das Glück vorbei käme, dann hoffe ich, dass ich es erkenne und in meine Arme schließe.
    Schöne Fragen!
    Herzliche Grüße
    Ulli

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