„Weißt du was Mama, wenn ich jetzt immer schlechter sehen kann, dann muss ich eben gucken, dass ich gut höre!“
„Weißt du was Mama, wenn ich jetzt immer schlechter sehen kann, dann muss ich eben gucken, dass ich gut höre!“
Ich glaube, dass die Welt hilft. Irgendwie, durch etwas, unverhofft, einfach, mitleidig. Manchmal ist die Rettung aber fast so schmerzhaft wie der Schmerz selbst. | Milena Jesenská
… erlebe ich grad gar nichts! Innerlich bin ich in der Kuddelmuddelchaosachterbahn gefangen und muss mich durch Behördenbriefe durchkämpfen.
Den Junioren geht’s gut. Das ist eine sehr gute Sache. Sie sind in der Bandprobe und anschließend Eis essen. Ich habe Hunger!
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Nachtrag 21:15 Uhr – Hab dem Kerle die Haare geschnitten und wie so üblich ist er wieder fast gestorben. Sagt er jedenfalls! Und das ich einen Nazi aus ihm mache, sagt er auch. Und er kauft sich morgen Farbe und färbt seine wenigen, noch verbliebenen Haar blau, kommt sowieso nicht darauf an, denn verunstaltet ist er eh schon, sagt er. Ein Gute-Nacht-Wuppa habe ich nicht bekommen. Stattdessen verkrümelt er sich ins Bett und macht seine Mucke auf volle Lautstärke. Was bin ich bloß für eine Rabenmutter? ![]()
… und keine Draußenzeit!
Es ist einfach viel zu ungemütlich – endlich der Jahreszeit entsprechend nicht mehr so sommerlich warm. Dafür sind die Junioren sehr redselig und quatschen ohne Punkt und Komma. Als ob sie gegen den Regen reden wollen…
… ihr merkt, ich bin ein bisschen stummer, vielleicht nicht unbedingt ruhiger, aber zu sagen habe ich nichts. Noch immer schlafe ich viel, friere und hab vermutlich auch Fieber. Ich messe nicht. Was bringt es mir? Ich schone mich ja schon!
12:20 Uhr – Wie ist das mit dem Nachdenken? Carsten hat eine Erklärung: „Das sind Philosophen, die auch darüber nachdenken, warum ein Pups stinkt und der andere nicht!“
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