Sozusagen bin ich eigentlich ein Biest
eins, das nicht mal freundlich ist
weitestgehend autonom
so siehts aus
Bei diesem Biestwort wird mir heiß
denn en passant stimmt das nicht ganz
man kann mich, wie die andren auch
nur außen sehn
Was innen ist
ist schon für sich allein genommen
nicht leicht und wenn’s nicht zu dem Äußren passt
was machen wir dann?
Sozusagen ein Fiasko
© piri ulbrich
Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein.
In Momenten, in denen ich an
mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.
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8. Juni 2023 9:55 — 09:55
Ein Biest? Du? Komisch. Ist meine Wahrnehmumg so verzerrt? Ich sehe dich nämlich als einen liebe- und humorvollen, warmherzigen und fröhlichen Menschen. So habe ich dich kennengelernt und dich liebgewonnen…
8. Juni 2023 10:05 — 10:05
Ich kann auch anders – sehen jedenfalls so manche Leute!
8. Juni 2023 12:16 — 12:16
Herrlich, wunderbar. Das Zitat und dein Gedicht.
You made my day, sagt man da heutzutage wohl.
Liebe Grüße, Andrea
8. Juni 2023 14:10 — 14:10
Dankeschön
8. Juni 2023 17:44 — 17:44
Manchmal muss man biestig sein, sozusagen!
8. Juni 2023 21:08 — 21:08
Aber nur manchmal.
8. Juni 2023 21:00 — 21:00
Wie Büchner Woyzeck in seinem Dramen-Fragment „Woyzeck“ so schön sagen lässt: „Jeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einen, wenn man hinabsieht.“
8. Juni 2023 21:06 — 21:06
Ja, passt richtig gut!
Übrigens kannst du deine eigenen Kommentare für kurze Zeit selbst bearbeiten.
9. Juni 2023 2:12 — 02:12
Ja, ging heute nicht mit dem Bearbeiten…