Gedanken

Pfingsten nach zehn

Was für ein merkwürdiger Titel? Es ist nun einmal Pfingstsonntag und nach zehn ist es auch!

Gerade habe ich erfahren, dass U. gestorben ist. Ich wusste nicht einmal, dass sie sehr krank war – Bauchspeicheldrüsenkrebs – ihr Tod kam sehr schnell und ich erinnere mich an meine Freundin Monika, die vor vielen Jahren sehr schnell an Magenkrebs gestorben ist. Der Tod ist allgegenwärtig. In unserem Leben hat er einen festen Platz. Viel zu viele Menschen sind verschwunden, auch der Papa von den Junioren, mein MamS. Manchmal denke ich: Ich kann nicht weiter! Dann mache ich aber dennoch nur einen Schritt und wieder nur einen Schritt – peu a peu, Schritt für Schritt, einen nach dem anderen. Ich stolpere oft, falle hin und möchte am liebsten liegen bleiben. Ich tue es nicht. Ich stehe auf. Gehe leben. Lebe meinen Kindern das Leben vor. Mein Leben! Es wird nicht jeden gefallen. Aber es muss auch nicht jeder leben – ihr habt genug mit eurem eigenen Leben zu tun. Lebt es! Es kann schneller vorbei sein, als ihr denkt. U. hat es mir wieder einmal aufgezeigt.

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

Ein Gedanke zu „Pfingsten nach zehn“

  1. wechselweib sagt:

    Ja, manchmal denkt man kann nicht mehr und dann geht man einen Schritt und dann noch einen und ehe man sich versieht, vergehen die Jahre…

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