Nebel
ein Hauch
nur liegt früh
zwischen den alten Apfelbäumen
bei Septemberwehmut
rotbackig
der Schöne
saftig und prall
liegt er vor mir
zum reinbeißen
süß
© petra ulbrich
🍎
Nebel
ein Hauch
nur liegt früh
zwischen den alten Apfelbäumen
bei Septemberwehmut
rotbackig
der Schöne
saftig und prall
liegt er vor mir
zum reinbeißen
süß
© petra ulbrich
🍎
Da möchte ich über so viel schreiben:
Ich habe Schiss vor Reaktionen und überlege ernsthaft die Kommentarfunktion abzuschalten. „Man kann auch etwas zerreden.“, habe ich geschrieben und ich tendiere dazu. Nicht nur ich!
Aber Kommentare sind schön, bereichern einen Blog. Es sollen nicht nur Lobhudeleien sein. Hier soll kein Fanklub entstehen, wie mir vorgeworfen wurde.
Ein Buch von Paul Watzlawick liegt vor mir auf dem Tisch. Nicht »Die Anleitung zum Unglücklichsein« – auch das habe ich, sogar mit einer Widmung – ein anderes, übers Anderssein. Ein Wegweiser! Auch für mich?
Vorerst – und wahrscheinlich sowieso – bleibt die Kommentarfunktion.
Die Dinge, die mich am tiefsten getroffen haben, wurden mir immer im Spaß gesagt.
Gefühle entstehen, während wir vor uns hin leben und mit Eindrücken überflutet werden, und sie sind genauso individuell wie unser Fingerabdruck. Unsere Gefühle machen uns zu den liebenswerten Menschen, die wir sind. Und selbst wenn sie manchmal für unser Umfeld (und uns natürlich auch) anstrengend sind, gibt es niemals einen Grund, dass wir uns für sie schämen. Jedes Gefühl hat einen Sinn – und wenn es ein Schamgefühl ist, das uns zeigt, dass wir mehr Selbstvertrauen brauchen .
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