Seite 1082 von 1647

Schokolade & Co

Es ist Nikolaustag – ich verbinde diesen Tag immer mit süßen Sachen. In meiner Heimatstadt gab es ein Süßes Kaufhaus. Dort gab es Schnökerkram, den es woanders nicht gab. Aber auch Schnökerschrott. Vom Schrott will ich nicht schreiben, den habe ich als Kind vom kleinen Taschengeld zu Genüge gekauft. Ich mag Süßkram beziehungsweise, ich mochte viel davon. Heute schlägt das sofort auf die Rettungsringe um die Bauchmitte. Heute mag ich Qualität, statt Quantität. Da darf es auch schon mal eine Schokolade sein, die mehr als zwei € kostet. Manchmal leiste ich mir das. Es gibt wunderbare Schweizer Schokolade und hervorragende aus Österreich, aber es gibt auch sehr, sehr gute Schokolade hier aus der Region. Die Junioren sind, wie ich, diesbezüglich Feinschmecker. Lieber weniger, dafür gut. Bei ihnen muss es nicht unbedingt die teuerste Sorte sein, aber die mit der lila Kuh „Die mag ich trotzdem nicht!“ Wiebke hat klare Vorstellungen und Carsten sowieso. Er ist eh schon wählerisch und meint: „Meine Zeit für Billigkram in Sachen Essen wird nie kommen!“

So gibt es heute im Stiefel neben Plätzchen, Dominosteinen und Mandarinen ein bisschen gute heimische Schokolade…

∙∙∙∙∙

Einen schönen besinnlichen zweiten Advent wünsche ich euch und einen frohen Nikolaustag!

∙∙∙∙∙

Likebutton sind nicht alles! Ich mag lieber Kommentare!

und so weiter

Warum ich so unruhig bin, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist es Angst. Nur eins, ich muss mich nicht dafür schämen. Meine Junioren sind gut versorgt, sie sind fröhlich und singen!

Mich macht diese Coronazeit fertig. Wahrscheinlich auch deswegen, weil ich so krank war – aber da wiederhole ich mich zum wer weiß wievielten Mal! Auch, weil ich noch isolierter, als sonst schon gewesen, bin. Es geht mir nicht anders, als vielen anderen auch. Pflegende Angehörige sind per se schon sehr allein, oder fühlen sich wenigstens alleingelassen. Es ist überhaupt nicht die Pflege und die Versorgung, die schmerzt – das ist von den meisten sehr gut händelbar. Es ist der nicht vorhandene Austausch, das nicht verstanden fühlen, das alleingelassen sein. Ich kann es nicht vermitteln. Gefühle kann man nur sehr schwer erklären, schon gar nicht jemanden, der oder die nicht in derselben Situation steckt. Da helfen auch die mitfühlendsten Worte nicht. Verständnis zu haben, nützt nichts und genau da liegt der Hund begraben. Was ich mir wünsche, gibt es nicht …

Sorry – dieser Beitrag ist schon wieder tausendfach gelöscht, neu geschrieben, wieder gelöscht und mit Wehdam ins Netz gestellt.

Copyright © 2026 voller worte

Theme von Anders Norén — ↑ ↑

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.