Erst ein gesprochenes Gedicht und später…
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davonlaufen
Man kann seinen Ängsten nicht davonlaufen, auch wenn man es gerne möchte. Sie holen einen nicht ein, sie sind immer dabei!
So viel, wie ich gehe, so wenig geht’s mir – gut oder schlecht, ich weiß es gar nicht einmal! Ich kämpfe mit Unterlagen zur Coronaimpfung, höre, dass der AstraZeneca Impfstoff gestoppt ist. Aber meine Kinder können, ob ihrer geringen Körpergröße sowieso nicht geimpft werden. So heißt es, sich weiterhin zurückzuziehen und weitestgehend allein zu bleiben. Wenn ich so, völlig außer Atem, durch die Weinberge laufe, dann ist alles okay. Aber kaum bin ich wieder daheim, dann komme ich zum Nachdenken und dann rattert die Kuddelmuddelgedankenkopfmaschine …
Angstlied
Ich hab kein Haus
bin viel zu klein
bläst mich ein Wind
hinaus hinein
Ich hab kein Mann
bin viel zu bang
zünd meinen Himmel
selber an
Ich hab kein Herz
bin viel zu tot
weich warm verschneit
in liebe Not.
© Ulla Hahn
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Morgen ist gestern schon heute.
… und heute Morgen bin ich pitschnass geworden. Morgen früh will ich das nicht wieder, aber jetzt muss ich den gestrig versäumten Schlaf nachholen und den Vorabendkrimischlaf machen. Die Junioren sind beschäftigt!
Tut mir ja leid, dass das so kuddelmuddelig ist, aber was besseres ist mir nicht einfallen!
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Es ist Zeit zu leben: