nenn es verdichtetes

… oder Grenzen

Grenzen hat jeder Mensch, man kann sie verschieben
Ich habe meine verschoben
So hoch wie du fliegen kannst, so abgrundtief kannst du fallen

Was bedeuten Grenzen
Wir sind da
Warum mache ich das
Wenn ich Angst habe, dann denke ich in erster Linie an mich und dann sofort an die Kinder

Der Absturz hat meinen Blick verändert
Was bedeutet Leben überhaupt
Trotzdem hat man Angst

In letzter Sekunde den Fallschirm öffnen
Lebensfreude, auch voller Gefahren
Auf das Leben

Wichtig ist für mich, dass das geht
Auf die Füße fallen, auch wenn es schmerzt
Kein vermeidbares Risiko eingehen

Ganz ohne Adrenalinkick geht es doch nicht

© petra ulbrich

Kategorien: Gedicht

5 Kommentare

  1. Du hast Recht, man kann sie verschieben, erweitern, aber auch ausdehnen. Zwei gegenüberliegende Grenzen haben zwischen sich ein Niemandsland. Aber auch dieser Raum kann ausgedehnt werden so dass Unterschiede sich begegnen und kennenlernen können. So wird aus dem Niemandsland ein Jemandsland.

  2. Ich musste mich erst erinnern ich hatte mal einen Text in dem Zusammenhang geschrieben. Ist schon was her.
    https://monsieurquirit.blog/2020/11/22/graber-und-grenzen/

  3. Richtig gut philosophiert! :rose: :rose:

  4. Die Kinder fest im Blick. Das eigene Herz in der Faust.
    Danke für dein verdichtetes Teilen.

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