Ich hatte tatsächlich noch nie Mittwoch als Titel! Geschlafen habe ich wie ein Stein. Zwar bin ich immer wieder aufgewacht, aber in den Juniorenzimmern war es ruhig. Die beste Art zu genesen ist doch der Schlaf.
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Wieder einmal sitze ich in Gedanken versunken vor dem Bildschirm. Meine Finger tippen wie wild, ich möchte einen Blogbeitrag schreiben. Dann halte ich inne, lösche das Geschriebene wieder, denke, revidiere, tippe wieder und lösche erneut. Ich habe keine Lust schon wieder Mitleid zu bekommen, wo ich doch nur unseren Alltag erzählen will.
Seit einiger Zeit stelle ich immer öfter bei mir fest, dass es mir schwerer fällt, die richtigen Worte zu finden. Wir sind nicht bemitleidenswert, wir haben es – als behinderte Familie – nur eben manchmal anders schwer als ihr. Wir sind alle anders, niemand gleicht dem anderen, und Probleme gibt es doch nicht nur bei mir. Meine Schwierigkeiten können für euch riesig aussehen, deswegen sind eure Nöte nicht minder groß. Braucht ihr deswegen Bedauern?
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Es regnet. Der Himmel ist grau. Außer dass ich immer noch dampflokartig schnaufe, tut mir nichts weh – atemlos in den Tag!
28. Oktober 2026 08:31 — 8:31
Ich empfinde deine Beiträge nicht so, als würdest du damit auf eine gewisse Reaktion des Bedauerns oder ähnlichem hinaus wollen.
Ich kann für mich sagen, dass ich den Einblick in das Erleben, Denken und Fühlen von anderen sehr bereichernd finde. Ich danke dir einfach sehr, dass du andere mitnimmst und ehrlich schreibst, was dich gerade beschäftigt.
Danke, piri.
28. Oktober 2026 08:39 — 8:39
Du hast recht! Ich will es nicht und dennoch kommen ableistische Kommentare des Mitleids (empfinde ich jedenfalls so*) und das nervt mich ungemein!
*und jetzt habe ich mich wieder in die Nesseln gesetzt. Ableismus ist nicht zwingend negativ besetzt, kann aber dennoch (bei mir) triggern.
https://diversity-arts-culture.berlin/woerterbuch/ableismus