Behinderung, Familie, Gedanken

Missverstand

Gestern war es mal wieder so weit! Meine Schwester und ich haben aneinander vorbeigeredet und jede hat die andere missverstanden.  Am Abend ist mir das Vierohrenmodell von Friedemann Schulz von Thun eingefallen. Wunderbar – genauso lehrbuchartig haben wir kommuniziert! Immer wieder falle ich, bei den verschiedensten Leuten, darauf rein. Höre etwas, was der oder die andere gar nicht gesagt hat, und bin dann tödlich beleidigt.

Beleidigt sein, kann ich gut. Es dauert meistens nicht lange, denn was bringt es mir – außer, dass ich schlechte Laune habe. Es kann aber sein, dass ich nachtragend bin – und dieses Nachtragen, das möchte ich abstellen, denn ich schleppe ja, was eigentlich jemanden anderen gehört!

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by the way: Um Kommentare zu beantworten, bleibt mir im Moment keine Zeit – ich bin ständig auf Achse und die Junioren haben außerdem nur einen Dreiviertelwerkstatttag. Sprich: sie gehen morgens später und kommen nachmittags früher heim!

Viel lieber als Sternchen (besser als gar nichts, sind Likes allemal) mag ich echte Kommentare!

 

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

Ein Gedanke zu „Missverstand“

  1. Barbara sagt:

    Ich kenne das, besonders wo ich gefühlsmäßig beteiligt bin. Ich höre etwas, in mir startet ein Kopfkino und ich bewerte die Situation aus der Perspektive.

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