Behinderung, Gedanken, Kuddelmuddel

kein Interview

Nein, ich mache kein Interview bei einer „Frauenzeitschrift“ mehr.   Auch keins bei der bunten Presse – ich lese solche Zeitungen nur beim Arzt (und da sind sie Wochen alt) zum Zeitvertreib.
Als ich mich vor Jahren einmal darauf eingelassen hatte, gab es ein unschönes Nachspiel, das will ich nicht noch einmal riskieren.

Wenn schon Interview, dann zum Thema Behinderung der Junioren, um ähnlich Betroffene zu finden und um darauf hinzuweisen, dass es notwendig ist, Helferfreunde zu haben. Als einmal vor mehr als 25 Jahren die ELTERN-Redaktion einen Artikel über die Junioren schrieb, war die Resonanz sehr spärlich und so wäre ein Zeitungsartikel wahrscheinlich nur Unterhaltung.

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Mich treibt es um. Ich recherchiere im www. über das Syndrombild. Je mehr ich mich schlau mache, desto weniger verstehe ich und je öfter verlaufe ich mich im Dschungel der Informationen.

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

7 Gedanken zu „kein Interview“

  1. Ursula sagt:

    Durch den Artikel in der Eltern habe ich euch kennengelernt 🙂

    1. piri ulbrich sagt:

      Wow, so lange kennen wir uns schon!

      1. Ursula sagt:

        Nein. Aber dieser Artikel hat meinen Kopf nie verlassen. Und als ich dann mal Bilder sah auf so einem Fotoblog bei dem wir beide angemeldet waren …..

        PS.: Endlich kann ich wieder bei dir kommentieren

  2. Christel sagt:

    Du musst kein Interview geben.

    Allerdings wäre es eine Möglichkeit auf die “Betreuungsmisere” und weitere Misstände hinzuweisen im Pflege- und Betreuu gssystem.

    1. piri ulbrich sagt:

      Lies bitte noch mal den 2. Abschnitt. Da schreibe ich wenn schon Interview, dann wegen der Junioren – das liegt mir am Herzen und kein Verzeihen oder Schminkgedöns!

      1. Christel sagt:

        Alles was Betreuung und Pflege angeht kommt den Junioren zugute denke ich. Natürlich habe ich das komplett gelesen :-/
        Helferfreunde haben sicherlich mit Betreuung zu tun. Oder wie ist das zu verstehen?

        1. piri ulbrich sagt:

          Ja sicher, hat aber nichts damit zu tun, dass ich Frauenzeitschriften kein Interview mehr zu Frauenthemen geben werde. Gebranntes Kind scheut das Feuer.

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