feige sein

In der Regel bin ich nicht feige – ich habe nur wahnsinnig viele Bedenken und wenn ein Gerät der Junioren kaputt geht, dann versetzt mich das in Panik. Technisch gesehen bin ich ein Dummie. Leider habe ich auch niemanden, den ich fragen kann. Jetzt ist des Kerles Tablet defekt – ich vermute, dass der Akku nicht mehr lädt. Carsten sieht so schlecht und dies Teil ist sein Tor zur Welt! 

Zum Handydoktor muss ich gehen. Auch wenn ich nicht feige bin und mir dort niemand den Kopf abreißen wird, ja ganz im Gegenteil sie wollen mir helfen, es kostet mich eine Mordüberwindung – ich muss wieder mit Menschen sprechen, die ich nicht kenne! Das ist ein Teil meines AutismusSpektrum (soziale Phobie). 

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Was ganz anderes: eine Freundin zieht seit ein paar Wochen um. Ich versuche ihr so weit es mir möglich ist zu helfen – jetzt ist endlich Ende in Sicht! In mir ist nun der Wunsch gereift meinen Keller aufzuräumen und zu entrümpeln.

Kategorien: Behinderung, Gedanken

1 Kommentar

  1. Wenn man irgendwo hilft, dann sieht man erst, was sich über die Jahre so angesammelt hat, lach, und ja, dann reift der Gedanke: Du musst bei dir wegschmeißen….
    Und ja, die Angst, so etwas ist furchtbar, wenn man sich nicht zu Menschen traut. Mir ist das fremd, aber ich stelle es mir wirklich schlimm vor.

    Liebe Grüße,
    herzlich, Edith

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