Es gibt eine Einsamkeit, die entsteht, obwohl man so selten allein ist. Oder gerade deswegen!
Mein Alltag dreht sich rund um Pflege, Termine und Verantwortung für zwei schwerstmehrfach behinderte Junioren – und dabei verliere ich mich selbst oft aus dem Blick. Ich trage mit meiner großen Liebe zwei Junioren durchs Leben und denke nur im Verborgenen still an meine Traurig- und Einsamkeit.
Liebe ist manchmal schwer!
Trotzdem stehe ich jeden Morgen immer wieder auf, pflege, ver- und umsorge den Kerle und das Töchting und kämpfe für sie. Dieser Mut, diese Kraftanstrengung – ich weiß darum – wird mit Liebe vergolten. Aber an manchen Tagen bin ich dennoch traurig und allein.
21. Juli 2026 08:11 — 8:11
Fühl dich umarmt, wenn du magst. Hier sitzt jemand, am anderen Ende vom Internet, die das auf ihre Weise nachempfinden kann.
21. Juli 2026 09:20 — 9:20
Aber hier teilst Du Dich anderen mit, das lindert etwas.
21. Juli 2026 11:35 — 11:35
Ich spreche nicht nur für mich. Es geht so vielen pflegenden Angehörigen ähnlich, das möchte ich sichtbar machen.
Dies Alleinsein, zu zweit oder auch noch mit anderen Menschen, die zwar sehen, was man leistet und es dennoch nicht nachvollziehen können, schmerzt sehr!
21. Juli 2026 12:51 — 12:51
Das Sichtbarmachen genau dieser Einsamkeit, die entsteht durch zu wenig Zeit, sich anderen sichtbar zu machen, weil die Liebe ihre Herzenspflicht erfüllt, gelingt Dir sehr gut.
Liebe Grüße von Amélie