Kategorie: Gedankenchaos

Zimmerblick

Menno, ist das schön hier! Nur der See fehlt, aber da werden wir auch noch hinkommen, und auf die Berge, und mit der Seilbahn fahren, und Germknödel essen, und Bier trinken, und …

die Qual der Wahl

Ick freu mir wie Bolle!

… aber ich packe unglaublich ungern, deswegen verschiebe ich das auch auf morgen. Okay, wir fahren mit dem eigenen Auto und somit ist es egal – Platz ist da! Außerdem bekomme ich das sowieso hin und packe garantiert wieder zu viel ein. Vorhin war ich noch mal schnell – zwischen Angstarzt und Physiotherapie – in einer mir fremden Buchhandlung. Es geht einfach nicht, ich muss Bücher kaufen. Hoffentlich bleibt mir in den paar Tagen auch das eine oder andere Stündchen, darin zu schmökern.

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Das Lob, das ich heute vom Arzt bekommen habe, hat mich sehr gefreut – eigentlich hat er mir seine Hochachtung ausgesprochen. Ich mag diesen Mann, weil er seine Patienten als Menschen sieht, ihre Geschichte kennt (jedenfalls meine) und diese berücksichtigt Auch die Physiotherapeutin ist eine Freundin geworden. Heute hat sie fest zugelangt und an der rechten Schulter einen schmerzhaften Triggerpunkt gefunden. Den hat sie malträtiert. Ob’s mir wieder besser geht? Kann ich noch nicht sagen – der blaue Fleck muss erst weg sein … 

couragiert

Ist das das Gegenteil von ängstlich?

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Dieser Tag war anders als geplant – ich wollte ihn planlos dahinplätschern lassen. Aber irgendwie kommt es immer anders. Die Pastorenfreundin ruft an, dass sie im Krankenhaus liegt. Unisono sagen die Junioren, dass wir sie dringend besuchen müssen. Mein Bruder kündigt an, dass er uns Mittwoch besuchen kommt und sich vorstellen kann mit uns in den Miniurlaub zu fahren. Die Auswahl obliegt mir. Ich, ich soll Urlaub buchen! Ich fahre gerne weg, aber buchen, entscheiden, alles abwägen, das möchte ich nicht – es stresst mich. Ich bin schon wieder im Zugzwang und alle anderen lehnen sich zurück.  

Nix ist mit Langeweile für mich – hatte ich eigentlich was anderes erhofft? Ja, hatte ich. 

Der Krankenhausbesuch war der bei einer alten Dame im Krankenzimmer. Olfaktorisch ein Erlebnis! Kommunikativ ziemlich einseitig und zudem sehr schweißtreibend. Ich weiß jetzt alles über … (ihr müsst es nicht wissen).

Ein Urlaubsquartier habe ich gefunden. Es scheint auch barrierefrei zu sein und nicht zu teuer. Nur erreiche ich dort niemanden. Kann bitte mal etwas glattgehen? Oder muss ich anders denken? Self-fulfilling prophecy?

Ich bin mehrfach durch meine Angst gegangen. Mutig, couragiert, tapfer – aber hilft mir das was? Bitte kein Lob dafür. Ich weiß um meine Leistung. 

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