Kategorie: Gedankenchaos

Reiselust

Hier ist grad‘ so ein Gefühl von Unternehmergeist. Zu gerne würde ich jede meiner Leser*innen besuchen. Am liebsten ganz weit fort!

Verratet ihr mir, wo ihr herkommt, aus welchen fernen Gegenden, anderen Ländern oder gar Kulturen. Wenn ich denn schon nicht ‚in echt‘ verreisen kann, dann doch wenigstens virtuell!

Umlaufbahnen

Sechs Astronauten und Astronautinnen aus unterschiedlichen Nationen umkreisen in einer Raumstation die Erde. Sechzehnmal an einem Tag sehen sie die Sonne auf- und wieder untergehen. Was passiert, wenn man seine Heimat nur aus weiter Ferne durch ein kleines Fenster sieht? Wie verändern sich Denken und Fühlen?

Das ist der Klappentext dieses fantastischen Buches! So komme ich doch in den Himmel – erst einmal nur literarisch, dafür aber hautnah. Ein Buch, das meine Gefühle reizt. Es gefällt mir, die Gedanken der Astronauten zu lesen. Passieren tut nicht viel und genau deswegen geschieht in meinem Kopf eine Gedankenexplosion. Es geht um den Alltag an Bord einer Raumstation, um Experimente und ums Fensterrausschauen. Die Sprache ist schlicht und doch dicht. Es ist wieder einmal ein Buch, das mich fesselt. Ich kann es gut gebrauchen, zerbirst doch gerade meine Angst in mir!

 

Sonne

☀️ Es gibt Tage, da braucht es ein wenig mehr Sonne als sonst und alles ist gut.
Wenn ich mir bewusst werde, dass ich die Sonne immer in mir trage, dann habe ich keine Angst. Die Sonne ist stärker als Nebel oder Wolken. Die Sonne ist immer da, auch wenn wir sie mal nicht sehen? Danke dafür, sie ist da.  Jetzt ist draußen Sonne! Innen …

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13:42 Uhr – Kompliment vom Arzt; er guckt sich meine Haut an und sagt: Sie haben heftig Stress und eine ausgeprägte Neurodermitis entwickelt – er kennt die Junioren – Weißt du, auf einmal duzt er mich, weißt du, du machst das schon richtig gut. Ich schreib dir jetzt ne Creme auf und dann kriegen wir das in Griff. Urplötzlich: Du kommst in den Himmel, was du alles machst für deine Kinder – grüß sie mal lieb von mir und gratuliere ihnen zur toughen Mutter. Ich: Das mit dem Himmel kann noch warten! Er lacht, ich lache und draußen vor der Tür kratze ich mir wieder einen blutigen Ellenbogen!

 

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