Kategorie: Gedankenchaos

ein willkommenes Mittagessen

Wenn’s auch kein Sonntagsessen war, ich brauchte mich nicht in die Küche stellen um zu kochen!
Zwei Tassen Kaffee und immer noch hundemüde.
An Schlaf habe ich gedacht, aber wer guckt nach und versorgt die Junioren?
Eis ist alle – und heute ist Sonntag. Hier im Dorf gibt es keine Eisdiele.
Der Fernseher flimmert, aber es guckt niemand. Alle zu träge, um die Fernbedienung zu suchen.

Morgen ist Montag. Der Kerle will in die Werkstatt!

nächtliches Warten

Seit 22:00 Uhr ist der Kerle mal wieder mit Freifahrtschein unterwegs. Diesmal ins heimische Krankenhaus und diesmal ist es mir nicht möglich, ihm hinterherzufahren, denn das Töchting hat noch nicht geschlafen. Als sie das endlich tat, haben meine Beine gezittert wie Espenlaub, ich habe mir verboten, Auto zu fahren. Wer weiß, welchen Zaun, Baum oder ähnliches ich umgefahren hätte. 

Der tapfere kleine Mann musste alleine in die Notaufnahme. Das gleiche Spiel wie am 2. Juni, die gleichen Symptome – Erbrechen, Brustschmerzen mit Stechen zwischen den Rippen und dem linken Schultergelenk. Die Notfallsanitäterin  vermutet (wie ich auch) ein Rezidiv. Carsten hat starke Schmerzen und er ist nun schon sehr lange weg. Meine Unruhe steigt ins Unermessliche. Ich habe keine Telefonnummer, an die ich mich wenden kann. Eigentlich warte ich darauf, dass sie Carsten wieder bringen, aber nichts geschieht. 

Inzwischen bin ich hundemüde, kann aber nicht schlafen. Das Kopfkino rattert. Wann hört das endlich auf? Wann ist mal genug? Wer will mich testen? Naja, der verliert! Wenn es um meine Kinder geht, werde ich Löwin. Die Ungewissheit macht mir dennoch Angst. Dass ich nichts machen kann, lässt mich verzweifeln. Mein Käfig ist klein, ich renne an den Gitterstäben entlang. …

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09:04 am nächsten Morgen: der Kerle ist ca. 04:00 Uhr heimgebracht worden. In bester Laune, schäkernd mit den Sani-Fahrerin, aber auch mit einem Rippenbruch. 

Das Töchting ist hellwach, ich könnte im Stehen einschlafen, der Kerle liegt und pennt.

Steine wegräumen

Kann mir mal bitte jemand die Steine wegräumen?

Nein, muss ich wohl schon selber machen. Wiebke sagte letztens: „Die Steine sehen schön aus!“ Ja, das tun sie und ich kann mich erinnern, dass mein Vater extra, als er unseren Familiengarten angelegt hat, große Findlinge (wirklich große) zusammengesucht hat und schön drapiert hat. Ich habe die Möglichkeit hier nicht, denn hier in der Gegend gibts nur Feldsteine und bescheuerte Steinvorgärten.  Aus diesen wird jegliches Grün entfernt. Möglichst steril und Bienenunfreundlich. Sowieso sind die Bienen manchen Nachbarn suspekt. Er wedelt mit den Händen sobald er nur ein kleines Fliegetier sieht. Steine hat er dennoch nicht im Garten – nur englischen Rasen!

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weiter gehts …

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