Kategorie: Gedankenchaos

denken

Erst wenn du aufhörst zu denken, beginnst du zu fühlen.

Dieses Zitat habe ich irgendwo gelesen. Ich weiß nicht mehr wo und ob ich es richtig wiedergegeben habe, weiß ich auch nicht. Aber ich möchte ihm widersprechen. Ich stecke bis zum Rand voller Gefühle und denke, denke, denke – zerdenke so manches, gucke es von vorne an, von der Seite, drehe und wende es, kremple sogar das Innere nach außen und durchlebe die große Bandbreite sämtlicher Gefühle. Schon seit langer Zeit überwiegt Angst. Vorwiegend Zukunftsangst und die, nicht zu genügen. Nicht dem Leben gerecht zu werden, zu kurz zu kommen. Aber auch Hoffnung – oder ist das kein Gefühl? – dass alles schlussendlich doch gut wird. Vielleicht nicht so, wie ich es mir erträume, aber doch auch nicht grau und trüb.

Ein paar Stunden später: Sicher, es ist schön einfach dazusitzen und zu gucken und schiebe das große aber einfach mal in den Hintergrund. Denke nicht daran, dass ich dieses und jenes noch machen sollte. Denke nicht daran, dass die Vorwürfe, die mir an den Kopf geknallt werden, vielleicht doch ein Fünkchen Berechtigung haben. Will nicht darüber nachdenken, wie ich der jungen Frau helfen kann oder ihr was vorschreiben – will vielleicht nur noch schnell die Tasche für die Bücherei packen…

selektive Wahrnehmung

Das psychologische Phänomen beschreibt, dass du bei der Wahrnehmung deiner Umwelt bestimmte Aspekte beachtest und andere ausblendest. Dies verhindert eine Reizüberflutung und hilft dir, deinen Alltag besser bewältigen zu können, da du dich sonst auf nichts mehr konzentrieren könntest.

So kommentieren wir doch meistens auch. Picken uns einen Aspekt aus dem Beitrag heraus und schreiben was darüber. Meist hängt sich der oder die nächste Kommentierende dann daran an. Ob es dann nur Geplänkel wird oder mehr, das haben wir selbst nicht in der Hand. Manchmal ist es aber schön, näher hinzuschauen.

 

Desillusionierung

… oder Enttäuschung beinhaltet, dass die Ernüchterung kommt. Hoffnungen oder Erwartungen werden nicht erfüllt. So etwas tut körperlich weh. Die Ursache dessen muss gar nicht einmal absichtlich oder böswillig erfolgt sein. Ich muss mich, zu meinem seelischen Schutz, zurückziehen, auch wenn ich es gar nicht will. Sehe aber, dass ich mit meiner Art und Weise überstrapaziere!

Es ist mir nicht möglich in die Wand eine Tür zu schlagen, ich habe keine Mitstreiter – so sehr ich mich auch bemühe. Ich muss mich einfach einmal voller Trauer resigniert in mein Schneckenhaus zurückziehen.

∙∙∙∙∙

Kuddelmuddelgedankenchaosdurcheinander – vermutlich völlig krude.

Copyright © 2026 voller worte

Theme von Anders Norén — ↑ ↑

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.