Autor: piri

Kommentare unterliegen meiner Zustimmung! Alles was mich triggert, und das ist meine Entscheidung (auch wenn sich einige dann gekränkt fühlen), wird nicht freigeschaltet. ❤️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

Stadtgang, Vernissage, Duftöle, usw

Also, die Vernissage war schon gestern! Ein Fotograf hat die Bewohner einer Behinderten-WG eine Zeitlang begleitet und feine menschliche Fotos gemacht. Während der Ausstellungseröffnung konnte der Kerle neue Kontakte knüpfen, aber wir haben auch viele bekannte Gesichter gesehen und mit den Menschen gesprochen.

Der anschließende Spaziergang am Neckar entlang war ein toller Abschluss des Tages. Leider hatten wir für ein Eis kein Geld dabei. „Mama, das müssen wir heute unbedingt nachholen.“ Wiebke liebt Schokoladeneis!

Am Morgen war ich erst einmal beim Doctore und darf mal wieder Pillen schlucken.

Nach dem Mittagessen in der Werkstatt hab‘ ich mir die Junioren geschnappt und wir sind ab durch die Mitte ins Großstädtchen. „Wie machen Sie das? Schieben Sie zwei Rollstühle alleine?“ Ja, wenn uns niemand begleiten kann, ist das auch nicht so schwer. Mit ein bisschen Übung flutscht das bei mir. Nur manchmal darf halt niemand im Weg stehen!

Im Drogeriemarkt meines Vertrauens brauchte ich Gesichtsreinigung und ’ne getönte Tagescreme. Die Herrschaften standen mit ihren Errungenschaften friedlich am Rand. Eine Kosmetikfachverkäuferin sah sie fröhlich grinsen: „Wartet mal einen Moment, ich habe da was für euch.“ Sie kramte in der Schublade und zog aus deren Untiefe zwei herrliche Duftöle hervor – keine Pröbchen. Unverkäufliche Muster in Originalgröße. Strahlende Gesichter und überschwängliche Danksagungen meiner Kinder waren ihr gewiss. Fast hätte sie noch einmal hineingegriffen, aber da habe ich abgewunken. Heitere gut gelaunte Menschen – das Verkaufspersonal, samt Kerle und Töchting.

Zum Ausklang der Einkaufssause sind wir dann noch an den Neckar – das beste Eis der Stadt vertilgen!

Sprache verloren

Ich habe meine Sprache verloren!

Nicht, dass ich stumm geworden bin, aber ich habe verloren mich auszudrücken. Mir fehlen die richtigen Worte. Worte, die ankommen, gehört und verstanden werden. Manches Mal denke ich in einer Welt zu leben, in der ich ein Alien bin, unsere Familie Aliens sind und wir hier nur gestrandet sind. Ab und zu hilft uns ein Übersetzungsprogramm, in der Regel sitze ich und gucke zu.

∙∙∙∙∙

Nachtrag: 11:05 Uhr – Ich sei zu kompliziert haben (vermeintliche) Freunde gesagt.

Copyright © 2026 voller worte

Theme von Anders Norén — ↑ ↑

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.