Autor: piri

Kommentare unterliegen meiner Zustimmung! Alles was mich triggert, und das ist meine Entscheidung (auch wenn sich einige dann gekränkt fühlen), wird nicht freigeschaltet. ❤️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

Momentaufnahme eines Morgens

Die Nacht ist einmal wieder viel zu früh vorbei. Ich muss aufs Klo. Aber da ist noch etwas anderes. Mein ganzer Körper ist angespannt. Die Finger zittern. Der Kopf rattert. Im Unterbauch scheint ein großes Loch zu sein. Ich schwebe im Bett. Meine Nase juckt und kein Tool hilft mir runterzukommen. Scheinbar löse ich mich auf. Wie ein Nebel, der vom Fluß gefressen wird. Nur die Angst bleibt. Eine diffuse Angst, die nicht greifbar ist. Angst nicht zu genügen. Angst allein zu sein. Angst verlassen zu sein. Angst, es nicht zu schaffen.

Was kann ich nicht schaffen? Aufstehen? Den Tag beginnen? Erst einmal aufs Klo gehen.

Frage

Da fragt mich jemand im Messenger: Wann hast du das letzte Mal herzhaft gelacht?

Gestern beim „Mensch-ärgere-dich-nicht“-spielen. Es macht einen unbändigen Spaß mit Carsten und Wiebke ‚rausschmeißen‘ zu spielen. Da kann es schon vorkommen, dass wir Tränen lachen. Besonders, wenn der Kerle anfängt: „Na warte, gleich bist du dran!“ zu sagen. Die Situationskomik ist schlecht in Worte zu fassen, man muss es erleben mit welcher Freude wir zusammen spielen.

 

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