Heute sagte, mitten auf der Straße(!), ein Mann zu mir: „Sie strahlen so schön! Sie werden noch viele Herzen erobern.“ Beinahe wäre ich in Tränen ausgebrochen vor Dankbarkeit, weil ich genau das heute gebraucht habe.
Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein.
In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.
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Heute sagte, mitten auf der Straße(!), ein Mann zu mir: „Sie strahlen so schön! Sie werden noch viele Herzen erobern.“ Beinahe wäre ich in Tränen ausgebrochen vor Dankbarkeit, weil ich genau das heute gebraucht habe.
Ich bin versetzt worden – nicht absichtlich – aber es macht etwas mit mir.
Ich, die immer überpünktlich bin – Autisten haben diese Angewohnheit, erst wollte ich Macke schreiben, aber das ist negativ besetzt – war vorbereitet und ich habe mir die Zeit freigehalten. Wäsche zusammenlegen, dazu hatte ich, laut meinem inneren Plan, genug Zeit danach.
Es kam aber die Frau nicht, die mir bei dem Blindenantrag für Carsten helfen wollte. Wäsche zusammenlegen konnte ich auch nicht, weil das meine Ordnung durcheinandergebracht hätte. Ein Anruf bei ihr landete auf dem Anrufbeantworter. Jetzt sitze ich hier, habe inzwischen mit der Wäsche begonnen, und warte auf den Rückruf ihrerseits. Ich kann nicht aus dem Haus, weil ich dann meinerseits nicht erreichbar wäre (meine ich). Mein ganzes Konzept stürzt zusammen. Mir geht es verdammt schlecht damit, weil ich nämlich so darauf gehofft habe, heute etwas abschließen zu können.
Außerdem, oder vielleicht deswegen, ist mein Kiefer total angespannt, das Provisorium in meinem Mund fühlt sich als Fremdkörper an – die Zahnbehandlung wird langwierig und teuer. Wenigstens den Junioren geht‘s prächtig. ❤️
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10:18 Uhr – es hat sich geklärt. Eine von uns – wer tut nicht zur Sache – hat den Tag verwechselt. Sie kommt morgen.
Photo by WILLIAM EDWARDS/AFP via Getty Images
… oder: Ist das Recherche oder kann das weg? Ganz arg schade ist, dass vermutlich die Identität von Banksy aufgedeckt ist. Was haben sich die Journalisten dabei gedacht? Nichts! Sie haben nur Träume genommen. Zerstört. Desillusioniert. Vielleicht sogar eine Künstlerkarriere kaputt gemacht.
Ohne dieses Rätselraten, wann wieder wo ein Werk von Banksy erscheint, ist die Welt ein bisschen ärmer geworden. Der Finger beziehungsweise, der Zeichenstift wird nicht so schnell wieder in eine Wunde gelegt (so sehe ich es und ganz viele andere auch).
Sehr, sehr schade!
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