Autor: piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein.
In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.
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zweiundzwanzigster

Heute ist Sonntag 22.3.26 und wenn ich nichts schreibe unterbreche ich meinen Flow. Wäre das so schlimm? Vielleicht! In petto habe ich eine Menge. Ich möchte noch ein paar Teddys vorstellen, dann liegen in einem Ordner Zettelgeschichten und im Keller habe ich Blankovisitenkarten gefunden – ich hatte vor Jahren welche bemalt und eingeschweißt. Das will ich wieder machen. Dann geistert seit einer Weile in meinem Kopf ein Küchenwunder herum – will ich so was? Brauche ich das überhaupt? Hunger habe ich – die Junioren nicht für fünf Pfennig. Wenn ich nur davon rede, fangen Beide gleich an zu quengeln: „Ich habe keinen Hunger. Lass.Mich.In.Ruhe!“ Sehr motivieren, total lustlos! Wo ist der nächste Haken, an den ich sie hängen kann?

Selbstportrait aus nächster Nähe

Selbstportrait aus nächster Nähe
näher noch als nah
ich
sehe mich
ihr seht mich
sehen wir dasselbe
nun
wohl eher nicht
ich sehe mich
sehe ich mich
seht ihr mich
immer so
manchmal
niemals
was sieht man schon
wenn man etwas sieht
wenn man nichts sieht
wenn man glaubt man sähe
etwas
sehen
dies oder das oder jenes
?

blindbesehen

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