ach Hans

Du fehlst mir so, gerade an diesen heißen Wochenendtagen, wenn wir ans Wasser fahren könnten, unter Bäumen sitzen und Limo trinken!

Gerade heute sind meine Augen wieder geschwollen. Ich bin froh, dass ich weinen kann – aber lieber wäre ich nicht allein mit den Junioren. Unser letzter Sommer ist weit weg. Kein Berg, kein Tal trennt uns – es ist so viel mehr. Uns trennt die Ewigkeit! Bald hättest du Geburtstag; ich wusste nie, was ich dir schenken sollte – du hattest alles, sagtest du. Ich gäb‘ was drum, mal wieder nicht zu wissen, womit ich dich überraschen könnte…

Carsten fehlst du bei der WM, Wiebke als Clown, mir sowieso. Unser Grill rostet vor sich hin, die Gartenmöbel müssten dringend gestrichen werden, der PC aufgeräumt, der Keller sowieso!

Ach Hans – Vermissen ist ein viel zu schwaches Wort.

fremde Worte

Sanft gehen sie, die Schönen, die Zarten,
die Freundlichen;
Leise gehen sie, die Klugen, die Lustigen, die Tapferen.
Ich weiß. Aber ich kann es nicht gutheißen.
Und ich werde mich nie damit abfinden.

Edna St. Vincent Millay 

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10 Kommentare

  1. Warum muss man denn auch so scheissen weit auseinander wohnen, das hätten wir heut so toll zusammen machen können, ans Wasser fahren…deinen Hans kann ich dir leider nicht ersetzen oder wieder bringen. Grillen so richtig mit Holzkohle, ach wäre das fein, auf Balkon kommt das nicht gut und Gartenmöbel streichen wäre auch eine tolle Beschäftigung.

  2. lass dich lieb umarmen … geliebte Menschen die fortgegangen sind … werden uns immer fehlen
    und das ist gut so … es ist die Sehnsucht die uns noch bleibt – und die liebe im Herzen

    einen Abendgruß zu dir geschickt von zuzaly

  3. ach das schicksal kann so grausam sein. wie anders und leichter könnte das leben sein.
    so mußt du dich alleine durchwursteln du tüchtige frau!

  4. Deine Worte berühren mich sehr Petra. Das ist wirklich sehr traurig.
    Ich schicke Dir ganz viele liebe Gedanken.

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