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Bei voller worte schrieb ich, dass ich mir die Junioren manchmal in eine andere Galaxie wünsche. Besser wäre es, ich wäre in einer anderen, ferneren.

Heute Abend habe ich festgestellt, dass es oftmals besser wäre, ich würde mich aus verqueren Situationen beamen können, um nicht komplett auszurasten. Einiges ist schwer auszuhalten, als Asperger-Autistin und mit der Depression. Da wird in einem Gruppengespräch ewig lang um eine Begebenheit diskutiert, für die ich schon am Anfang einsichtig war. Ich gebe zu, das was ich gemacht habe, war nicht korrekt. Ich habe dem Neffen ins kochen gefuscht. Ich habe mich entschuldigt und versprochen, dass ich das nächste Mal meine Finger raushalten werde.

Mir hilft dann nur aus dem Geschehen gehen – man kann auch etwas zu Tode debattieren… Stattdessen hat sich in mir eine Wut angestaut und ich bin mir vorgeführt vorgekommen. Nicht schön – ehrlich nicht!

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

2 Gedanken zu „blog“

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