Gedanken, Kuddelmuddel

Wir machen blau

Der Kerle liegt noch flach, das Töchting singt Fantasielieder – beide sind fieberfrei und eigentlich richtig gut gelaunt. Deren Erholung hat eingesetzt…

Ich habe ein technisches Problem: meine verschiedensten Geräte wollen mit meinem Mobiltelefon keine Bluetooth-Verbindung eingehen. Außer meiner Uhr findet das Miststück die anderen Teile erst gar nicht. Ich weiß nicht, was ich machen soll.

Statt Eichhörnchen fliegen jetzt Blechgießkannen besonders tief und meine Fenster sehen aus! Himmel, die Berge! Zumindest wird der Grassamen treiben und unsre Wiese verliert ihre kahlen Stellen.

Carsten möchte rote Haare, aber ob das bei einer beginnenden Glatze schick ist? Aber schick will er ja auch gar nicht sein – auffallen will er: “Wenn ich sowieso schon ständig angeglotzt werde, dann biete ich denen auch was!” Recht hat er.

Eines von Wiebkes Ohrlöchern hat sich entzündet – nur kann ich den Stecker nicht herausziehen, weil sie mich nicht näher als 5 cm an ihr Ohr lässt. Chloroform wäre jetzt gut…

Morgen ist Montag – die Pastorenfreundin muss um kurz nach 6.00Uhr im Krankenhaus sein – ich werde sie fahren. Hoffentlich klappt das dann auch noch mit der Juniorenversorgung?

Und dann spüre ich nach diesen Tagen, wie langsam sowas wie eine Last von mir abfällt und ich fange wieder an kreativ zu werden, gedanklich bin ich auch beweglicher – ich kann wieder mehr leisten.

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

6 Gedanken zu „Wir machen blau“

  1. Sonja sagt:

    Da ich stets ein wenig mitfiebere, indem ich hier lese, kommen mir die Worte von eben gut vor! Mögen die Blechgießkannen Euch nicht zu nahe fliegen!

  2. Wechselweib sagt:

    Probiere mal, den Ohrring rauszuziehen und das Ohr zu desinfizieren, wenn sie schläft. Habe ich früher bei meiner Tochter auch so gemacht.

    1. piri ulbrich sagt:

      Versuch macht kluch! Und ich will ja klug werden!

  3. Talianna Schmidt sagt:

    Als ich die “heiße”, besonders auffällige Phase meines transsexuellen “Alltagstests” hatte, habe ich auch überlegt, ob es besser würde, wenn ich mich unauffälliger kleiden würde.

    Natürlich nicht! Also konnte ich auch die Röcke anziehen, die ich anziehen wollte. Geguckt hätten sie eh.

    Inzwischen halte ich das immer noch so. Auch wenn sie vielleicht nicht mehr “eh gucken” würden.

    1. piri ulbrich sagt:

      Auffällig ist man, wenn man außerhalb der Norm ist, sowieso und dann: Wenn schon, denn schon!

  4. Manuela sagt:

    Hört sich alles sehr gut an, dein Bericht Petra und auch eure Kommentare. 😀 Dann allen eine schöne und erfolgreiche Woche, ob mit roten Haaren 😉 Rock, oder in Jogginghose.

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