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etwas zum nachdenken

 

Meine Geschichten von heute kann ich euch nicht zumuten. Es ist schon manchmal komisch – ja komisch – was in meinem Kopf passiert. Dann sprudelt es, aber ist kein reines Wasser. Diese Gedanken sind versetzt mit Arsen ohne Spitzenhäubchen und reichlich dreckig, gar schmuddelig, farbverschmiert und außerirdisch verträumt. Gibt’s nicht, sagt ihr! Gibt es ganz bestimmt, nur bestimmt sind diese, meine, Gedanken nicht für die Öffentlichkeit. Jedenfalls im Moment nicht.

Da tummeln sich unselbständige kleine Mädchen, die vorgeben besonders emanzipiert zu sein mit Damen im gesetzteren Alter, die sich nach dem Matriachat sehnen und im realen Leben noch nie eine Entscheidung getroffen haben. In meinen Gedanken ist der junge Arzt ein Nobelpreisanwärter, weil er Menschen ganzheitlich behandelt und nicht nur Leber, Galle, Herz. Der Junge an der Ecke darf weinen und die 13jährige dem Boxclub beitreten. Ich habe keine Angst mehr und meine Kinder – alle Menschen haben ein erfülltes Leben. Utopie? Man darf doch mal nachdenkend träumen!

Gedanken, Gedicht, Gedicht, Spaß, Unsinn

Sollt ich

Sollt ich schlafen
sollt ich lesen
oder lieber eine Runde drehn?

Sollt ich essen
sollt ich lachen
Abendlichter sind gar wunderschön!

Sollt ich singen
sollt ich rennen
Ansichtskarten kommen selten an.

Sollt ich schlafen
sollt ich reimen
besser träumen und den Mist vermeiden.

Wer jetzt denkt,
dass dieses Unsinn sei
so steht dem das selbstverständlich frei.

©petra ulbrich

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Musik und mehr

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Das war die Musik und nun kommen wir zum mehr!

Nur, wie fange ich an? Ohne, dass ich wieder einmal resigniert darüber berichte, wie behinderte Menschen – in diesem Fall meine Junioren – zwar dabei, aber eigentlich nicht mittendrin sind.

Gestern am sehr frühen Abend kann eben eine junge Frau (16 Jahre alt), sie wurde wohl vom Jugendreferenten der hiesigen Kirchengemeinde geschickt, und wollte uns zum Gottesdienst abholen. So gut, so schön! Carsten liebt diesen Gottesdienst – es ist ein Jugendgottesdienst und auch etwas moderner und unkonventionell. Diese junge Frau kam also zu uns, um uns zu helfen. Das hat sie auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten ganz ordentlich getan. Im Gemeindehaus hat sie ihre Freunde begrüßt und da habe ich schon gemerkt, dass sie sehr unsicher war. Ich habe sie dann gehen lassen. Was nützt mir eine, die nicht weiß, was sie machen soll. Eigentlich hätte sie sich nur zu uns setzen sollen oder besser noch, ihren Freundinnen Carsten und Wiebke vorstellen können und sich mit Carsten unterhalten. Gut, hat sie nicht gemacht! Ihr mache ich keinen Vorwurf, sie war total unsicher und wusste nicht …

Der Jugendreferent war auch da. Noch nicht einmal begrüßt hat er Carsten, obwohl sich der Kerle wirklich große Mühe gegeben hat, um die Aufmerksamkeit des Mannes. Carsten wurde einfach übersehen. Wiebke wurde gar nicht gesehen, aber ist okay – sie will das auch nicht. Aber Carsten suchte das Gespräch. Er ist zu anderen hingerollt und wollte reden. Er wurde einfach übersehen! Auch meine Vermittlungen verliefen im Sande, die Leute haben mit mir geredet. Das wollte ich nicht! Ich wollte, dass mit Carsten gesprochen wird, aber sie haben ihn nicht verstanden (seine Stimme ist gewöhnungsbedürftig), aber sie haben sich auch gar nicht die Mühe gemacht ihn überhaupt zu verstehen. Es ist traurig! Und das, bei Menschen, die auf dem Podium von Nächstenliebe und dass Gott sie doch so liebt, wie sie sind, gesprochen haben.

Ich bin enttäuscht! Da sollte ich nicht sein. Es tut mir so leid für Carsten.

Auf dieser Veranstaltung sind nur Menschen zu uns gekommen, die wir schon lange kennen. Gehört habe ich, dass einige ‚Fremde‘ miteinander geredet haben, wie toll sie es doch finden, dass ich mir zutraue mit ’solchen Menschen‘ zu kommen. Sie könnten das nicht! Gesagt, mir gesagt, hat das keiner!

Ich hatte 2 dabei. 2 sehr unterschiedliche behinderte Junioren. Carsten, der gerne mit anderen gesprochen hätte, das auch versucht hat und abgeschmettert wurde und Wiebke, die sehr introvertiert ist und am liebsten daheim geblieben wäre. Ich stand wieder einmal dazwischen und hätte so gerne eine Vermittlung gehabt.

Dumm g’loffe!