Hoffnung lebt
vom morgen
Fesseln von gestern
tragen nicht mehr
Türen gehen auf
nicht dieselbe zu
Menschen kommen
andere gehen
Manche erkennen uns
– nicht
© petra ulbrich
Hoffnung lebt
vom morgen
Fesseln von gestern
tragen nicht mehr
Türen gehen auf
nicht dieselbe zu
Menschen kommen
andere gehen
Manche erkennen uns
– nicht
© petra ulbrich
August liebt Augusta
und Bernd seine Claudia.
Christine liebt Jörg.
Manuel liebt Ines doch
Ines liebt Sabine.
Sabines Bruder liebt
Franz und Jochen
liebt Konstanze doch
Konstanze liebt Christa.
Christas Mutter wohnt woanders.
Der Freund kommt aus Frankreich,
nein er liebt Francoise.
Und die Mutter weiß nichts davon.
Claudine liebt sich selbst,
allerhöchstens Chouchou
und der hebt sein Bein
und ihr tappt hinein.
© petra ulbrich
Rotglühend
und warm ist es gefangen.
Kind, pass auf,
dass es dich nicht brennt.
Oh, schon
geschehen.
Diesen Mut
es anzufassen
hast du bezahlt
mit einer schlimmen Wunde.
Ph, phf, leise, sachte
puste ich.
Der Schmerz ist verflogen.
Komm, setz dich zu mir
– ans Feuer.
© petra ulbrich
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