Schlagwort: behinderte Angehörige

und manchmal

… stehst du da und kannst nur staunen!

Staunen über die Unbeschwertheit, mit der Die bunten Mützen ihre Songs spielen und sich nicht beirren lassen, wenn um sie herum scheinbar niemand richtig anwesend ist.
Staunen über das große Mundwerk vom Kerle, der das Publikum dann doch noch fesselt.
Staunen über den anderen großartigen Sänger mit kleinem Handicap, der mir bei Kaffee und Kuchen ununterbrochen von seiner Liebe vorschwärmt.
Staunen über die Tombola, die so gar nicht für Menschen mit besonderen Bedürfnissen bestückt ist.
Staunen über das Töchting, das so schön ist, wenn es lacht!
Staunen über bunte Blätter, einen blauen Himmel, große weiße Wattewolken, ein Backsteingebäude in dem die Menschenmassen mürrisch verschwinden und fröhlich wieder ausgespeit werden.
Staunen über Behindertenfunktionäre, die Berührungsängste haben.
Staunen über scheinbar tolpatschige Menschen und dann erfahren, dass diese eigentlich auf dem Rollstuhl sitzen sollten.
Staunen, um des Staunens Willen.

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Ich bin müde! Ich habe einen guten Job gemacht und ich habe mich unterhalten – das erstaunt mich am allermeisten. Ich kannte diese Menschen nicht …

Wenn ihr wollt, könnt ihr uns gerne etwas Gutes tun!

Glück

Nach jeder Nacht
bisher
aufgewacht.

Obwohl – manchmal möchte ich einfach weiterschlafen. Möchte nicht aufstehen, oder zumindest ganz woanders sein. Nicht alleine – mit den Junioren zusammen.

Mir bricht mehr und mehr mein kleines Netzwerk zusammen. Schon wieder hat sich ein Helfer verabschiedet. Und, es hat sich jemand gemeldet. Dieser Mensch ist allerdings gerade in einem psychiatrischen Landeskrankenhaus und sagte mir am Telefon, dass er nicht schwer heben darf. Mir kommen große Zweifel auf, ob das der richtige für diese „Arbeit“ ist!? Probleme habe ich selber genug …

…übrigens: ich freu mich über jeden Kommentar!

ein eigener Kosmos | in mehreren Seiten

Kennt ihr das Gefühl im eigenen Saft zu schmoren? Alle Aktivitäten finden in einem eng umgrenzten Raum statt, der Tellerrand ist hoch und es fehlt der „Drive“ hochzuklettern, um drüber zu gucken. Ich möchte meinen Radius nicht erhöhen, weil ich den Anspruch an mich nicht erfülle – ich schaffe es dann nicht mehr. Welche Alternative habe ich? Helfer wachsen nicht auf Bäumen. Aber ich muss langsam in die Pötte kommen und was tun, muss neue Helfer suchen. 

…und da steht mir meine Menschenscheue entgegen. Ich trau mich nicht, weiß auch gar nicht, wie ich die richtigen Leute ansprechen soll. Wer passt zu uns? Wer passt in unser Universum? Wer bringt frischen Wind in den Suppenteller, macht Sturm und wirbelt mein Hirn durcheinander, damit es auf andere Gedanken kommt und endlich wieder nicht nur in eine Richtung denkt? 

Wiebke ist wach, der Tag fängt an …

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